Athleten wissen, was sie in Verl bekommen
Start:  Geschwommen wird im Verler See.

„Die Athleten wissen eben, was sie in Verl bekommen“, ist sich Nöthling sicher, dass die Teilnehmer das Ambiente und die rührige Organisation in Verl schätzen. In diesem Jahr haben die Ausrichter vom TriSport Team des TV Verl in mühevoller Arbeit einen neuen Schwimmausstieg gebaut, der den Athleten das verlassen des Verler Sees erleichtern soll.

Die offene Kurzdistanz von 1,2 km Schwimmen (zwei Runden), 40 km Radfahren und 10 km Laufen war in den vergangenen Jahren mit 80 Teilnehmern eher schlecht angenommen worden. „Da haben wir schon überlegt sie aus dem Programm zu nehmen“, sagt Nöthling. Doch in diesem Jahr haben bereits 130 Athleten gemeldet.

Favorit über die Kurzdistanz ist der Langenberger Bundesliga-Triathlet Stefan Holtkötter (TriFinish Münster). Mit Thomas Dunkel (TSVE Bielefeld) und Fabian Watermeyer (Greven/Wasserfreizeit Münster) haben die Sieger von 2011 und 2012 gemeldet. Das lässt einen spannenden Wettkampf an der Spitze erwarten. Hoffnungen auf eine Top-Platzierung dürfen sich auch Tim Zudrop (TriSpeed Marienfeld) und Mario Radevicz (TSVE Bielefeld) machen.

 Bei den Frauen gilt die frühere Zweitligastarterin Inge Rörsch (PSV Bonn) als Favoritin. Gefordert wird sie von der Verlerin Astrid Selker (LV Oelde) und der früheren NRW-Meisterin Mareike Walkenhorst (TSVE Bielefeld).

Über die Volksdistanz von 600 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen, die gleichzeitig als Verler Stadt-Meisterschaft ausgetragen wird, darf sich der fünffache Stradtmeister Christian Veldevert Hoffnungen auf eine Top-Platzierung machen.

In den Ligen präsentieren sich die heimischen Teams. Die Landesliga Nord mit den dritten Mannschaften des TV Verl und des 1. TriTeam des Gütersloher TV geht in Verl bereits ins Saison-Finale. In der NRW-Liga steht die erste Mannschaft des TV Verl unter Druck. Mit einem guten Heimergebnis wollen Dirk Christophliemke, Uwe Schnell, Thorsten Selker und David Smyrek Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Zuschauen müssen Mike Schuster (verletzt) und Ralf Meiertoberens, dem eine Woche nach seinem Ironman noch die Kraft fehlt.

In der NRW-Liga der Frauen ist kein heimisches Team vertreten. Insgesamt haben die Triathleten 100 Helfer aus der eigenen und anderen Abteilungen des TV Verl, sowie des DRK und der Uganda-Hilfe mobilisiert.

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