Auf Maloche am Ahlener Hochofen
Ran an den Speck: Die Ahlener SG hat das Training aufgenommen. Hier die Neuen mit (h.v.l.) Marian Michalczik,Michel Schäfer, Kai Bekston, Marvin Michalczik und Trainer Sascha Bertow, (v.v.l.) Philipp Lemke, Florian Ostendorf, Nico Wunderlich sowie Mats Reckzügel.

Er steigt tapfer selbst mit ein beim Trainingsstart mit Temperaturen jenseits der 40 Grad. Am Montag war erster Arbeitstag für 18 Spieler der Ahlener SG, mit dabei: Jugendliche und die Reserve sowie die acht Neuen, die nun um die Stammplätze kämpfen.

 „Die sollen ja nicht schon am Anfang Krämpfe kriegen“, serviert ein aufmerksamer Bertow seiner Truppe am Hochofen der Halle Wasser und Magnesium, schließlich ist die Vorbereitung lang und strapaziös. Gestern ging’s noch an die – na ja – frische Luft, den Langstberg hoch und runter, Schnelligkeit und Ausdauer bolzen. „Was man am Berg eben gerne so macht“, lächelt der Trainer, der aber auch früh die Taktikschulung auf dem Stundenplan hat.

Drei Abwehrsysteme müssen bis zum Saisonstart am 13. September zuhause gegen die HSG Gevelsberg Silschede traumwandlerisch sicher gespielt werden. Aber auch, wenn sie die genial umsetzen – an einen Aufstieg wagt hier niemand zu denken. „Unter die ersten Fünf kommen“, ist Bertows erstes Ziel, mehr wird gern genommen, nicht erwartet.

Dafür malocht das Team hart, auch wenn am Montag noch Fußball zum Entspannen und zum Kennenlernen angesagt war. Aber schon nächstes Wochenende scheucht Bertow seine Jungs zum Radfahren in die steilen sauerländischen Berge, und Anfang August folgt mit dem Trainingslager in Ahlen auch das erste Testspiel. Auch wenn dann die Hitze nachlassen sollte, die Schmerzen werden höchstens noch mehr.

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