Auf Start nach Maß folgt der Einbruch
Bild: Rollié
BSV-Trainer Ralf Eickelmann kann nur mit der ersten Phase der Hinrunde zufrieden sein.
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Aus den ersten zehn Spielen holte die BSV 17 Punkte, fügte dem Tabellenführer SV Dorsten-Hardt am zehnten Spieltag die bis dato einzige Niederlage zu. Danach riss allerdings der Faden des Erfolgs. Vier Spiele in Serie gingen verloren. Daher sprang in den letzten fünf Spielen vor der Winterpause ein mageres Pünktchen heraus.

„Wir haben zwei Drittel der Serie hervorragend absolviert und dann im letzten Drittel versagt“, findet BSV-Trainer Ralf Eickelmann klare Worte. „Wir haben uns selbst aus der Bahn geworfen und sind jetzt nicht im ruhigen Fahrwasser. Wir hinken unserem Ziel jetzt vier bis fünf Punkte hinterher.“

Völlig grundlos kam der Einbruch der Beckumer natürlich nicht, hatte die Eickelmann-Elf doch in der Hinrunde stets Pech mit Verletzungen und überflüssigen Rotsperren. Somit fehlten in Spitzenzeiten bis zu neun Spieler verletzt oder gesperrt.

Nicht allein, um diese Ausfälle im Fall der Fälle kompensieren zu können, hat sich die BSV jüngst mit Michael Zahorodnyj vom TuS Lohauserholz und David Gorzon vom SC Roland verstärkt. Eine Verbesserung der Punkteausbeute verspricht sich die BSV von ihnen auch. Eickelmann rechnet die 18 Punkte der Hinrunde hoch, um zu folgendem Entschluss zu kommen: „Mit 36 Punkten am Ende der Saison kann es schon mal eng werden. Die beiden sollen uns helfen, dass wir wieder das schaffen, was wir können.“

Das primäre Ziel der Beckumer ist es, mit dem Abstieg in dieser Saison nichts zu tun zu haben, in den Kreis der ersten acht oder neun Mannschaften wolle man schon. „Ich habe ja nichts gegen 45 Punkte in der Rückrunde“, sagte Eickelmann, „aber wenn wir das abrufen, was wir können, sind 24 Zähler erstrebenswert. Wenn alle gesund sind, können wir diese bessere Rolle spielen.“

Im Moment hält sich jeder BSV-Spieler selbstständig fit, freitags bietet die BSV ein lockeres Kicken in der Halle an. Am 12. und 13. Januar treten die Beckumer beim Warsteiner Masters in der Ballsporthalle in Lippetal an. Eickelmann selbst wird nur auf der Tribüne sitzen und zuschauen. „Das werde ich mal den Jungs selbst überlassen. Wer will, darf spielen. Wir machen da keinen Druck, und sie sollen da einfach die Lust am Hallenfußball ausleben.“

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