Auf dem Zahnfleisch nach Northeim
Bild: Wegener
Für Andreas Tesch (hinten) und seine Ahlener SG besteht noch Klärungsbedarf. Das Hinspiel daheim in der Ebert-Halle gegen Northeim hat das Team von der Werse verloren. 
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26 Ligaspiele hat die ASG-Sieben nun schon auf dem Buckel. Vier sind es noch bis zur wohlverdienten Pause. Bertow weiß, dass seine Männer sich in den verbleibenden Partien noch richtig reinhängen müssen, um ihre Leistung gegen starke Gegner abzurufen.

Leistungssteigerung bitter nötig

Das ist ihnen zuletzt gegen den Zweiten aus Schalksmühle eine Halbzeit lang gut gelungen, doch in den zweiten 30 Minuten standen sie sowohl im Angriff als auch in der Abwehr neben sich. Die 24:32-Niederlage war deshalb die logische Konsequenz.

„Wir müssen in der Abwehr wieder stabiler werden“, fordert der ASG-Trainer, dem die Defensiv-Leistung seiner Sieben schon in Halbzeit eins gegen Schalksmühle nicht gefallen hat. Nur dann könne seine Mannschaft den starken Northeimern etwas entgegensetzen. Dass die Gastgeber auf dem sechsten Tabellenplatz stehen, überrascht Bertow nicht. „Das ist eine Mannschaft mit sehr viel Qualität“, betont der ASG-Trainer. „Die sind von allen Positionen gefährlich. Das macht sie schwer ausrechenbar.“

Im Hinspiel beide Teams lange auf Augenhöhe

Im Hinspiel waren beide Teams bis zum 24:24 in der 55. Minute auf Augenhöhe, doch dann trafen die Ahlener nicht mehr, und die Gäste heimsten mit dem 27:24-Auswärtssieg beide Punkte ein.

Daran erinnert sich Northeims Trainer Carsten Barnkothe gerne. Er freut sich, dass seine Mannschaft in der Rückrunde „ordentlich gepunktet hat“. „Jetzt sind es noch vier Spiele, die kriegen wir auch noch rum“, sagt er ganz entspannt. Sein vorsichtiges Saisonziel, den vorzeitigen Klassenerhalt, hat seine Mannschaft schon lange erreicht.

Staffelzuteilung gibt Northeim Rätsel auf

Für Barnkothe gilt es, die Saison gut abzuschließen. „Und dann heißt es abwarten, in welche Staffel wir diesmal eingeteilt werden“, erklärt der Northeimer Trainer. „Wir haben schon im Osten, Norden und jetzt im Westen gespielt. Wenn es nach mir geht, dann würde ich gerne in der Weststaffel bleiben.“ Aber ihn fragt ja keiner.

Dafür ist eine wichtige Entscheidung für den Northeimer Handball bereits gefallen. „Es wird eine neue Halle gebaut“, verrät Barnkothe. „Unsere alte ist auf beiden Längstseiten fünf Zentimeter zu schmal. Damit ist die Handballwelt in Northeim dann endlich in Ordnung.“

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