Auf den Punkt fit für den zweiten Saisonteil
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Pünktlich zum Start in den zweiten Saisonteil mit dem heutigen Heimspiel gegen Regionalliga-Kellerkind SV Lippstadt hat sich SC Verls Torjäger Aygün Yildirim (r.) wieder fit gemeldet.
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Ein anspruchsvolles Unterfangen. Er könne es kaum erwarten, dass endlich wieder um Punkte gespielt wird, ist Verls Trainer froh, die Vorbereitungszeit endgültig abhaken zu können.

Zumal das Timing perfekt aufgegangen sei: „Wir haben uns stetig gesteigert“, haben sich alle Spieler pünktlich zum ersten Pflichtspiel des Jahres fit gemeldet. Wenn vielleicht auch noch nicht mit 100 Prozent. „Den letzten Feinschliff holt man sich eh in den Pflichtspielen“, sagt Capretti, der für sich in Anspruch nimmt, die „Nebengeräusche“ des bevorstehenden Pokalspiels gegen Union Berlin am kommenden Mittwoch perfekt ausblenden zu können.

Torjäger Aygün Yildirim hat sich nach 14-tägiger Verletzungspause in dieser Woche im Training zurückgemeldet. „Aygün ist immer eine Option“, wollte sich Capretti vor dem  Abschlusstraining allerdings nicht in die Karten blicken lassen, ob der 24-Jährige ein Kandidat für die Stammformation ist.

Selbiges gilt für Winterverpflichtung Patrick Schikowski. „Er hat sich glänzend eingefügt und unsere Spielidee verstanden“, lobt der SCV-Verantwortliche den 27-jährigen Offensivspieler, der neben den Einheiten auf dem Trainingsplatz auch Zeit vor dem Fernseher verbringen musste, um seine neue Mannschaft beim Videostudium besser kennenzulernen.

Daher ist Guerino Capretti überzeugt: „Patrick ist die erhoffte Verstärkung für uns.“ Mit einem deutlich 5:0-Sieg hatte sich der Sportclub Mitte August im Hinspiel durchgesetzt, von dem Ergebnis will sich Capretti aber nicht blenden lassen.

„Einerseits ist solch ein erstes Pflichtspiel immer ein Sonderfall, andererseits steckt Lippstadt mitten im Abstiegskampf“, erwartet der Verler Trainer heute einen Gegner mit einer „harten Gangart, der die Zweikämpfe suchen wird“. Für Capretti heißt dies im Umkehrschluss: „Wenn wir nach vorne spielen, dann muss dies zielstrebig und möglichst torgefährlich erfolgen. Das Auftaktspiel gegen Lippstadt wird auf keinen Fall ein Selbstläufer für uns.“

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