Ausstiegsklausel für Handballer der HSG
Kay Rothenpieler, Trainer-Manager der HSG-Handballer, führt nun erste Gespräche mit den Spielern.

 Wohl noch in dieser Woche wird der Geschäftsführer Trainer-Manager Kay Rothenpieler eine Zahl präsentieren, eine Hochrechnung. Sie markiert den finanziellen Spielraum, den der in der kommenden Saison nur noch als Manager tätige 40-Jährige bei der Zusammenstellung des künftigen Kaders hat – unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

„Es gibt eine durch Sponsoren absolut gesicherte Summe, die sowohl für die 1. als auch die 2. Liga Bestand hat. Wir verhandeln und planen zweigleisig“, sagt Dressel mit Blick auf die in dieser Woche anlaufenden Gespräche mit den Spielern. Es ist eine verzwickte, eine „ganz, ganz, ganz schwierige Situation“, so Dressel mit Verweis auf die Personal-Planungen.

Ausstiegsklausel für Gehaltsverzicht

Denn die finanziellen Grenzen dürften eng sein, die sportliche Situation ist in der Schwebe – und der eine oder andere HSG-Akteur hat für den Fall des Abstiegs eine Ausstiegsklausel. „Das Sonderausstiegsrecht war ein Zugeständnis an manche Spieler für den Gehaltsverzicht. Wir mussten ja auch etwas anbieten“, erklärt Dressel mit Blick auf den 20-prozentigen Beitrag der HSG-Handballer zur Sanierung. Und fügt hinzu: „Wir wollen versuchen, mit vielen Spielern aus dem jetzigen Kader weiterzumachen.“ Rothenpieler wird daher in den ersten Gesprächen die Bereitschaft bei denjenigen ausloten, die die HSG auf jeden Fall halten möchte. Wie er dabei den Etat einsetzt, überlässt Dressel dem Manager.

Die Suche nach dem neuen Trainer soll dann voraussichtlich erst im Mai enden, wenn, so der Geschäftsführer, „wir größere sportliche Planungssicherheit haben“. Und vielleicht sogar etwas mehr Geld. Sollten sich später noch Quellen erschließen, will die HSG diese bei Bedarf für kurzfristige Verpflichtungen nutzen.

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