Auswärtsweste soll weiß bleiben
Bild: Dünhölter
Wieder oben auf ist SC Wiedenbrücks defensiver Mittelfeldspieler Carsten Strickmann, nachdem ihm am Samstag gegen Oberhausen mitunter noch die Kraft gefehlt hatte.
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Der möchte am liebsten seine Erfolgsserie fortsetzen und mit einem Dreier letzte Zweifel am Klassenerhalt zerstreuen. „Trotz unseres Sieges am Samstag in Oberhausen sind es nur zehn Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz“, warnt Schneider vor Überheblichkeit.

Allerdings stehen die Vorzeichen beim SCW heute nicht ganz so günstig. Zum einen sind da die Wadenprobleme bei Spielmacher Zlatko Muhovic. „Lieber nichts riskieren“, wird Schneider daher wohl in Köln auf Marwin Studtrucker im zentralen offensiven Mittelfeld setzen und Nick Brisevac auf den rechten Flügel beordern. Denn dort wird Volkan Okumak nicht wirbeln können, er muss seine Gelbsperre abbrummen.

„Dafür steht er uns dann aber am kommenden Samstag gegen Spitzenreiter Lotte und in den anschließenden Spielen gegen direkte Konkurrenten zur Verfügung“, kommt Schneider diese Entwicklung gar nicht einmal so ungelegen. Obwohl er einräumt, dass Okumak für das erwartete Konterspiel die besten Voraussetzungen mitbringt: „Unfass, was für tolle Ausdauerwerte er hat.“

Entwarnung gibt es dafür bei David Czyszczon und Carsten Strickmann. Die Sehstörungen von Innenverteidiger Czyszczon sind abgeklungen. „Sechser“ Strickmann wirkte beim Sonntagstraining deutlich frischer, nachdem er in Oberhausen fast schon einen überspielten Eindruck hinterlassen hatte.

Von der Viktoria, die zuletzt vor allem unter teaminternen Querelen litt, erwartet Schneider eine ganz andere Einstellung: „Die greifen gegen uns zum letzten Strohhalm, wenn sie tatsächlich oben noch einmal angreifen wollen. Von denen muss jetzt eine Trotzreaktion kommen.“

Mit Blick auf die Kaderplanung für die kommende Saison tritt Schneider Gerüchten entgegen, er wolle künftig nur noch mit Spielern zusammenarbeiten, die auch vormittags trainieren können. „Zwar möchten wir demnächst dienstags und mittwochs an den Vormittagen trainieren. Aber Spieler wie Carsten Strickmann sind berufstätig und wir haben trotzdem mit ihm verlängert. Auch Dominik Jansen arbeitet tagsüber und wir führen mit ihm Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit“, entkräftet Theo Schneider die Gerüchte.

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