BSV-Sieg über Mastholte hilft allen
Christian Grewe (l.) und die Beckumer SV versprechen gegen Mastholte beste Fußball-Unterhaltung.

Aber was soll man machen? „Wir spielen für uns, nichts anderes“, zuckt Eickelmann die Schultern. Haben seine Beckumer schon gegen Meschede bewiesen, und jetzt soll RW Mastholte reif sein.

Am Sonntag (15 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz in Beckum muss aber kein Aktiver an die lieben Nachbarn denken, um gegen den Landesliga-Zweiten aufzudrehen. „Die haben uns im Hinspiel auch nur mit Glück 1:2 geschlagen. Das wollen wir im Heimspiel aufarbeiten“, knurrt Eickelmann, der doppelt Grund hat, ein Erfolgserlebnis zu verlangen. Denn der letzte Ausrutscher gegen Davensberg (1:2) ist ebenfalls noch nicht aufgearbeitet. Da hat sich der BSV seine großen Chancen für die letzten zehn Minuten aufgespart und wurde für diesen Geiz bitter bestraft.

Keine Geschenke für Roland

So was aber kann man sich gegen ein Spitzenteam wohl nicht leisten, sonst könnte es ganz dicke kommen. „Nein“, sagt der Übungsleiter, „wir geben Vollgas und werden mitspielen. Wir können gegen Mastholte nicht auf einen Gegentreffer warten.“ Die Angriffe über sich ergehen lassen, ist für Beckum nicht drin. „Das wird spannend und ein knappes Ding“, verspricht Eickelmann gute Landesliga-Unterhaltung. Dafür muss er aber auf Hakenes (Knie) und Seiler (Knöchel) verzichten, für die Tebeck, Pantke und Brinkmann bereits aufgebaut worden sind. Und wenn dann noch Roland die Daumen drückt, was soll schief gehen?

Einiges: Gegen Meschede hatte Eickelmann noch flapsig formuliert, Roland könne für diesen Sieg ja mal eine Kiste Bier vorbeibringen. Ein Aufschrei der Empörung folgte – man nehme von Roland nichts geschenkt, schimpften die BSV-Fans. Wie man’s macht, macht man’s falsch...

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