Ball und Harzpott für Druck und Tempo
Tore aus erster und zweiter Welle: Dolbergs Simon Krabus übt schon mal den Druckhandball. Bild: Wegener

 Nach einer zweiwöchigen Pause kam dann endlich der Ball und der Harzpott zum Einsatz. „Handballerisch stehen wir noch am Anfang der Vorbereitung, weil wir dabei sind, die Abwehr umzustrukturieren und damit moderner zu gestalten“, erzählt Schwartz, der mit seiner neuen Abwehr den gegnerischen Angriff mehr unter Druck setzen möchte, indem die Halbabwehrspieler offensiver decken.

 Auf die SVE-Spieler wartet bis Oktober noch ein straffes Programm mit einigen Tests. Die Ergebnisse der vergangenen Partien gegen Oelde, Everswinkel und Havixbeck spielten noch keine Rolle, aber ab September wollen sich die Dolberger richtig einspielen und dann auch jedes Spiel unter Wettkampfbedingungen bestreiten, berichtete Andreas Schwartz. In der Offensive legt der SVE-Coach sein Augenmerk auf das schnelle Angriffsspiel. 

Der Positionsangriff soll dabei die letzte Alternative sein, viel mehr wünscht er sich bereits, aus der druckvollen Abwehr heraus die Bälle abzufangen und dann viele Tore über die erste und zweite Welle zu erzielen. 

Mit Blick auf die Neuzugänge Tristan Settele und Carsten Funke ist Andreas Schwartz sehr zufrieden: „Carsten ist wie erwartet ein dominanter Spieler mit viel Erfahrung, und auch Tristan ist sehr gut in die Mannschaft reingekommen und bringt eine ganz andere Spielweise auf die Mitte als Simon Krabus“. Die Stimmung in der Mannschaft beschreibt Schwartz als „sehr gut“, alle Spieler sind topmotiviert und verfolgen klar das Ziel, nicht einer der fünf Mannschaften zu sein, die diese Saison aus der Landesliga absteigen.

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