Basketballer planen Start für Anfang Mai
Foto: Penno
Spielertrainer Tobias Harnischmacher und die Basketballer der WSU würden in dieser Saison gerne noch einige Spiele machen. Allerdings nur, wenn das coronabedingt gefahrlos möglich sein würde.
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Das sagt Uwe J. Plonka, Präsident des Westdeutschen Basketball Verbandes (WBV), in einer Stellungnahme auf der Internetseite des Verbandes. Die Politik wird bei einer weiterhin günstigen Entwicklung der Infektionszahlen über eventuelle Lockerungen im Sportbereich nach dem 7. März beraten.

Der WBV hat mittlerweile seinen Terminplan konkretisiert und zieht auch einen Abbruch der Spielzeit in Erwägung. Als Hallensportler unterliegen die Korbjäger strengeren Reglementierungen als jene Aktiven, die ihre Sportart an der frischen Luft ausüben. 

Bis zum 12. April will das WBV-Präsidium prüfen, ob dieser Zeitpunkt mit Blick auf die vorgeschaltete nötige Vorbereitungszeit haltbar ist. Falls tatsächlich gespielt werden kann, soll dies in einem neuen Modus erfolgen, die Ligen dafür in Untergruppen eingeteilt werden. In den Teilgruppen werden Vorrunden gespielt, auf die eine Hauptrunde folgt. Diese wird ebenfalls zweigeteilt, in eine Auf- und eine Abstiegsgruppe. Gespielt werden soll bis Ende Juni. 

Vereine, die coronabedingt nicht an einem eventuellen Meisterschaftsspielbetrieb teilnehmen möchten, können dies kostenfrei beantragen. Für die Jugendwettbewerbe der Saison 2020/21 gelten diese Termine ebenfalls. 

Die Basketballer der Warendorfer Sportunion würden sich jedenfalls freuen, in dieser Saison noch einmal spielen zu dürfen. „Wenn die Chance besteht und das gefahrlos möglich ist, dann wären wir sicher nicht abgeneigt mitzuspielen“, sagt Spielertrainer Tobias Harnischmacher auf „Glocke“-Nachfrage. Oft am Ball war die WSU allerdings nicht. Ein paar Trainingseinheiten und ein Testspiel im Juni 2020, mehr ging in den vergangenen zwölf Monaten nicht. Abgesprungen ist noch keiner, die Spieler bleiben dabei. „In Summe zwar wahrscheinlich 100 Kilogramm schwerer, aber wir bleiben zusammen“, lacht Harnischmacher und würde gerne endlich wieder an den Ball. „Das Wichtigste ist doch, dass wir überhaupt wieder zum Spielen kommen.“ 

Fakt ist, nach dem 12. April wird es eng, heißt es auf der Verbandsseite weiter. Bleiben die Hallen zu, muss alles getan werden, um die neue Saison zu planen, die voraussichtlich am 6. September beginnen würde. Auch dazu müssten Politik und Kommunen aber in den Sommerferien alle Hallen in NRW öffnen.

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