Beckum souverän gegen tapfere Oelder
Foto: Wegener
Bloß nicht fallen: Beckums Deni Bakaniev (links) und Oeldes Christoph Bambrowicz liefern sich am Boden ein inniges Duell um den Ball. Die Oberhand hat schließlich der Hausherr von der BSV, der das Testspiel in der Römerkampfbahn problemlos gewinnt.
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Der müde Gegner darf für die BSV aber kein Maßstab sein. Nichts gegen die tapferen Oelder, doch das Team von Tobias Brinkmann war einerseits schon am Samstag beim 4:3 in Hoetmar im Einsatz und spielt andererseits eben auch zwei Klassen unter Beckum – und dieser Unterschied war am Sonntag klar erkennbar.

Oeldes Erwartungen erfüllt

„Wir hatten nicht eine Chance, im Spiel nach vorne gibt es schon noch Luft nach oben“, gab Brinkmann das Offensichtliche unumwunden zu. Seine Erwartungen an diese Partie wurden dennoch erfüllt: „Ich wollte sehen, dass wir als Einheit agieren und eine gute Ordnung haben. Das ist uns gelungen“, lautet das nicht unzufriedene Fazit. Dass sein junges Team gegen die BSV nicht jede Chance würde vereiteln können, war vorher klar. Positiv aus Sicht der Gäste außerdem: Trotz hoffnungsloser Unterlegenheit bewies Oelde Moral und warf sich auch dann noch in jeden Zweikampf, als das ungleiche Duell längst entschieden war.

Dreierpack von Hajdini

Das 1:0 fiel bereits in der zwölften Minute: Nachdem Angreifer Shpetim Hajdini durch Mathies Winkelmann im Strafraum zu Fall gebracht worden war, ließ sich der Gefoulte nicht lange bitten und verwandelte den Elfmeter souverän. Auch das 2:0 ging auf Konto von Hajdini (31.). Ärgerlich für Oelde: Kurz zuvor hatte Torwart Christoph Malcher noch richtig stark pariert. In der 56. Minute machte Hajdini nach feiner Flanke von Kushtrim Hasani mit seinem Kopfball zum 3:0 seinen gelungenen Tag perfekt. Die BSV hatte zwar davor und danach noch weitere Hochkaräter, doch Giovanni Taverna war gnädig und gab sich mit den drei Treffern zufrieden.

„Chancen

„Ein, zwei Tore mehr wären okay gewesen, aber wir haben uns die Chancen immerhin herausgespielt“, sagte Beckums Trainer. Was auch ihm aufgefallen sein dürfte: Bereits jetzt ist klar erkennbar, dass die drei Neuzugänge Sebastian Stroemer, Marco Gieseker und Evgenij Migov dem Spiel des Landesligisten guttun und echte Verstärkungen sind. Eine Bitte hätte Taverna aber dann doch noch: „Bei einigen Spielern ist mir das noch zu emotionslos, auf dem Feld muss noch mehr gesprochen werden.“

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