Beelen besiegt Hoetmarer Rumpfelf 2:1
Bild: Havelt
Hoetmars Sven Muckermann (l.) gegen Beelens Alexander Asche.
Bild: Havelt

Schon die Hoetmarer Aufstellung glich einem Flickenteppich. Neben zwei gesperrten Akteuren fehlte ein weiterer berufsbedingt, drei weilten auf einem schwäbischen Volksfest. So war Trainer Friddy Hofene zum Umbauen gezwungen. Zum ersten Mal im Tor stand Keven Rose, Christoph Drube agierte statt hinter der Spitze als Innenverteidiger mit Sebastian Zumbusch, der eigentlich auf der Außenbahn beheimatet ist.

Hoetmar erwischte einen Traumstart. In der 8. Minute sprang Beelens Daniel Kimmina der Ball an den ausgestreckten Arm, den fälligen Elfmeter verwandelte Sven Muckermann zum 0:1. Zwei Minuten zuvor hatte Tobias Lütke-Beckmann die glasklare Möglichkeit zur Beelener Führung ausgelassen. Das frühe Tor gab den Gästen sichtlich Selbstvertrauen. Ein Kopfball von Michael Raude strich nur knapp am langen Eck vorbei (16.), einen Muckermann-Schuss entschärfte Torhüter Dominik Falk (19). Danach hatten die Gäste ihr Pulver aber verschossen.

Beelen übernahm immer mehr das Kommando. Erneut Lütke-Beckmann hätte den Ausgleich machen können, köpfte aber zu schwach (38.). Nach dem Wechsel spielten nur noch die Hausherren. Der Einbahnstraßenfußball in Richtung Hoetmarer Tor blieb allerdings lange ungefährlich. Gleiches galt für die Konter der Gäste, die sämtlich schon im Ansatz steckenblieben. Echte Torchancen gab es nicht.

Dann wechselte Klaas in der 78. Minute Jan Smelko ein. Volker Horn legte sich den Ball zum Eckball zurecht, Smelko stand am langen Pfosten und drückte den Ball – gerade mal fünf Sekunden auf dem Platz – mit seinem ersten Ballkontakt zum 1:1 über die Linie. Die Beelenener zogen sich danach wieder etwas weiter zurück und spielten auf Konter. Einen Ballverlust der Hoetmarer nutzte Yusuf Batmaz, spielte die Kugel in die Gasse und Marcel Foschepoth nutzte die Chance zum 2:1-Siegtreffer.

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