Beelen schlägt Hofenes Füchtorfer
Bild: Brandt
Luca Wiggelinghoff (r.) und BW Beelen gewannen verdient gegen Erick Schleicher und den SC Füchtorf.
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Folglich zeigte sich der Trainer der Hausherren im Anschluss an die Partie sehr zufrieden: „Wir haben nicht alles, schon viel richtig gemacht. Das 3:1 geht völlig in Ordnung, mit etwas Wohlwollen hätten wir noch das vierte und fünfte Tor schießen können. Das haben wir uns hoffentlich für die nächsten Spiele aufgehoben.“

Hadern musste Franz nur in einer Situation. Denn für den ersten Höhepunkt des Derbys zeichneten die Gäste verantwortlich. Zugang Nazmi Muja besorgte in der 6. Minute die Führung. Er profitierte von einem schwachen Defensivverhalten der Hausherren. Die schüttelten sich kurz und suchten nach einer schnellen Antwort. Traf Johannes Bonkamps wuchtiger Kopfball aus gut und gern 16 Metern noch das Aluminium (14.), so gelang Mohamed Mara zwei Minuten später das 1:1. Nach einer starken Vorarbeit von Niklas Heuer musste er den Ball nur über die Linie drücken.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde hatte Beelen die Partie gedreht. Dieses Mal leistete sich Füchtorf nach einem Freistoß in der eigenen Hälfte einen Ballverlust. Beelen schaltete blitzschnell. Robin Farwik bediente Luca Wiggelinghoff, der Niklas Versmold keine Chance ließ.

Die Gäste, bei denen einige Akteure verletzungsbedingt fehlten, mühten sich zwar redlich, nach vorne lief aber nicht mehr viel zusammen. Ein Schuss von Mohammad Alahmad, den Jonas Blienert parierte (37.), blieb für lange Zeit die einzig nennenswerte Offensivaktion. Überhaupt hat sich zu Beginn der zweiten Halbzeit wenig. Bis Bonkamp in der 62. Minute seine Kopfballstärke einzusetzen wusste und nach Maßflanke von Wiggelinghoff auf 3:1 stellte. Der Treffer kam der Vorentscheidung gleich. Zumal Mara, Wiggelinghoff und Fricke weitere Tore auf dem Fuß hatten.

„Beelen hat völlig verdient gewonnen. Wir hätten etwas holen können, haben aber zu viele Fehler gemacht. Das Bemühen kann ich niemandem absprechen“, kommentierte Gästetrainer Friddy Hofene.

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