Beelen unterliegt in Hoetmar mit 0:5
Bild: Brandt
Frederik Schlotmann (l.) und Marik Eggelnpöhler bejubeln das Hoetmarer 5:0 gegen Beelen.
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Dass die Hoetmarer die größere individuelle Klasse auf dem Platz hatten, durfte niemanden überraschen. Die Beelener, bei denen die Verletztenmisere einen neuerlichen traurigen Höhepunkt erreichte, waren mit dem letzten Aufgebot angereist. Da passte es ins Bild, dass sich die Blau-Weißen in gewisser Weise selbst auf die Verliererstraße brachten. Statt ihn einfach wegzuschlagen, nahm Torhüter Manuel Heinrich einen Ball, dessen Absender für ihn unklar schien, mit der Hand auf. Schiedsrichter Marcel Stöppel aus Beckum entschied auf indirekten Freistoß im Strafraum. Die Chance ließ sich Ismail Seyrekbasan nicht entgehen und traf zum 1:0 für die Hausherren (21.). Nur zwei Minuten später erhöhte Daniel Averbeck auf 2:0. In der Folge ließ es Hoetmar etwas schleifen, Beelen wurde stärker und hatte durch Christoph Tetzlaff eine gute Möglichkeit (38.). Dieser schoss aus guter Position jedoch deutlich drüber.

Wenn man unten steht, ist man bekanntlich nicht gerade vom Glück geküsst. Das traf gestern auch auf die Elf von André Klaas zu. Diese vergab nämlich auch im zweiten Durchgang in Person von Tetzlaff (47., 65.) und Alexander Janzen, der ans Lattenkreuz köpfte (68.), ihre Chancen. Hoetmar hingegen hatte im Abschluss mehr Fortune. Jonas Neite (49.) und Eugen Migov (63.) erhöhten auf 4:0, ehe die Stunde des Maik Eggelnpöhler schlug. Der etatmäßige Innenverteidiger, der von Trainer Friddy Hofene zunächst geschont worden war, wurde in den Schlussminuten als Stürmer eingewechselt und erzielte drei Minuten vor dem Ende an seinem 23. Geburtstag den 5:0-Endstand. Es war zugleich sein erstes Pflichtspieltor.

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