Befreiungsschlag oder Horrorszenario?
Bild: Bremehr
Nicht verzweifeln, sondern vorangehen: Auf die Führungsqualitäten von Oliver Zech setzt Wiedenbrücks Trainer „Ali“ Beckstedde für das Heimspiel am Mittwochabend gegen die Alemannia.
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Hier die Hoffnung auf einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf, dort die Angst vor dem absoluten Horrorszenario mit drei Niederlage in nur einer Woche. „Wir müssen den Kopf oben behalten und positiv denken“, fordert Wiedenbrücks Trainer Alfons Beckstedde, der vermutlich ahnt, dass bei zwei weiteren Misserfolgen sein Stuhl im Jahnstadion vielleicht noch nicht wackelt, seine Arbeit aber durchaus hinterfragt werden könnte. Zumal seinem Team bei zwei weiteren Pleiten gegen Aachen und auf Schalke der erstmalige Absturz auf einen Abstiegsplatz droht.

Alemannia jenseits von gut und böse

Hilft also nur eins: Siegen – und zwar am besten schon gegen die Alemannia. „Wir waren nicht in der Lage, in Ahlen zu punkten. Also müssen wir das jetzt gegen andere Mannschaften nachholen“, sagt „Ali“ Beckstedde. Ihm ist bewusst, dass die Alemannia eine komplett andere Hausnummer als zum Beispiel Ahlen oder auch Schalke ist. Allerdings ist Aachen auch kein Spitzenteam à la Gladbach II, Viktoria Köln oder Lotte. Die Realität am Tivoli sieht vielmehr so aus: Platz sieben, 16 Punkte bis zur Tabellenspitze, jenseits von gut und böse.

„Der macht wenigstens den Mund auf“

Fakt ist jedoch auch, dass Wiedenbrück im Vergleich zum 1:3 in Ahlen eine deutliche Leistungssteigerung benötigt, um auch auch nur ansatzweise für einen Heimsieg infrage zu kommen. Immerhin deutete sich am Dienstag an, dass Oliver Zech, Kamil Bednarski und Julian Loose wieder einsatzbereit sind. Vor allem einen Typen wie Zech hat Beckstedde zuletzt vermisst: „Der macht wenigstens auch mal den Mund auf“, sagt er. Der an Adduktorenproblemen leidende Massih Wassey fehlt dagegen erneut.

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