Beide Westfalenligisten im Finale
Im Brennpunkt stand Avenweddes Torwart Björn Korte wie hier gegen Güterslohs Raffaele Wiebusch mehrfach.

Während die Spexarder standesgemäß mit 5:0 (1:0) beim A-Ligisten SW Sende gewannen, machte der FC Gütersloh in Avenwedde das Finale der Westfalenligisten perfekt.

200 Zuschauer – und damit weit mehr als das Doppelte als sonst bei den Liga-Heimspielen – sahen in Sende eine frühe Vorentscheidung. Denn bereits in der vierten Minute hatte Julian Aistermann für die drei Klassen höher spielenden Spexarder Gäste zur 1:0-Führung getroffen. „Wir haben danach viele Chancen liegen gelassen. Im zweiten Durchgang haben wir nicht viel besser gespielt, aber trotz wenig Aufwand besser getroffen. Ganz wichtig ist, dass sich niemand verletzt hat“, kommentierte SVS-Trainer Carlos Fialho.

 Der schonte Timo Niermann für das Punktspiel in Stadtlohn und baute nach abgelaufener Rotsperre wieder auf Tim Maruschke, der in der 72. Minute zum 0:3 traf. Den Gastgebern der fairen Partie sprach Fialho ein Lob aus: „Die haben gekämpft und sich gut verkauft.“

Für die Überraschung hat es nicht ausgereicht. Mit 0:3 (0:1) unterlag Landesligist SV Avenwedde  dem klassenhöheren FC Gütersloh im Halbfinale des Fußball-Kreispokals. Doch von Ärger über die Niederlage war beim SVA-Trainer Robert Purkhart nichts zu spüren: „Für uns ist das Meisterschaftsspiel gegen Fichte Bielefeld am kommenden Mittwoch wichtiger.“

Allerdings haderte Purkhart dann doch ein wenig, denn die Abschlussschwäche von Edgar Siebert gefiel dem Trainer nicht so sehr. Flügelflitzer Siebert war oftmals Einzelkämpfer, wenn es in Richtung Gütersloher Tor ging. Mit seiner Antrittsgeschwindigkeit und seinen Dribblings ließ er wiederholt Güterslohs Abwehrrecken stehen. Doch im Abschluss fehlte dem Avenwedder das Zielwasser.

 Seine beste Chance vergab er aus 20 Metern in der 86. Minute. Zu dem Zeitpunkt war die Partie nach dem Doppelpack von Pascal Röber (13. und 54.) sowie dem Treffer von Raffaele Wiebusch (61.), der ansonsten als Gütersloher „Chancentod“ glänzte, allerdings längst entschieden.

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