Beim SC stimmt vor Hüls-Spiel die Chemie
Bild: Rollié
Samet Davulcu und Islam Kücükyagci (v. l.) wollen mit Roland zum neunten Mal in Folge unbesiegt bleiben.  
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 „Wenn der Spaßfaktor da ist, dann gibt es auch eine gewisse Vertrauensbasis, und dann ist eine gewisse Lockerheit da. Dann läuft es einfacher, als wenn man alles auf die ernste Schiene packt“, erklärte Kalintas das Erfolgsrezept des SCR. „Das bestätigt, dass wir das, was wir momentan machen, richtig machen.“

Beispiel für den Spaß gefällig? „Vor’m Tor noch mit Trikot, nach dem Tor geht auch ohne Trikot“, antwortete er am Freitag lachend auf die Frage, ob seine Spaßfußballer am Badeweiher noch mit Leibchen auflaufen würden. Nach aktuellem Stand wäre Semih Daglar der einzige, der nicht mit nacktem Oberkörper jubeln dürfte. Ihm droht eine Gelbsperre.

„Wir gehen das alles etwas lockerer an als noch vor fünf Wochen“, sagte Kalintas. „Aber ich bin sicher, dass wir eine gute Partie abliefern werden. Wir fahren ja nicht nur dahin, um die Chemiewerke zu sehen.“

Auch die Gastgeber machen keine Sightseeing-Tour im Chemiepark, wohl auch, da sich Sponsor Evonik zurückzog und der Club im nächsten Jahr nicht mehr in der Oberliga spielt. „Es ist schade, dass so ein Verein wegen fehlender finanzieller Möglichkeiten nicht mehr da spielen kann“, bedauerte Kalintas. Die Mannschaft will sich aber dennoch in Würde verabschieden, wie das 2:2 in Ahlen zeigt.

„Wir müssen da hellwach sein. Das wird kein Selbstläufer.“ Bei aller Lockerheit soll auf Roländer Seite also auch noch ernsthaft Fußball gespielt werden: „Wir wollen schönen und vernünftigen Fußball spielen“, sagte Kalintas.

Michael Krahn ist unter der Woche wieder ins Training eingestiegen, Bernhard Venker wird wohl nicht rechtzeitig fit.

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