Beim Schlusslicht ruft die Pflicht
Schwer zu ersetzen: Sebastian Kampmann muss die Reise zum Liga-Letzten ausfallen lassen. 

 Die SFO halten die rote Laterne, könnten allerdings mit Siegen in ihren zwei Nachholspielen bis auf zwei Punkte an das rettende Ufer herankommen. Dafür wurden im Winter Verstärkungen geholt. Da will sich Klingen mal überraschen lassen: „Mal sehen, was da auf uns zukommt.“

Und er wäre nicht seit einer Dekade erfolgreicher Übungsleiter der Westfalen, wenn er nicht alternative taktische Pläne in der Tasche hätte: „Wir haben in den drei Vorbereitungsspielen auch andere Systeme ausprobiert, ob wir eins davon umsetzen, ist noch nicht sicher“, stellte er heraus, dass eine Abkehr vom 4-2-3-1 nicht unmöglich ist. Sein Kader für das Wochenende ist groß, lediglich Sebastian Kampmann fällt sicher aus. „Das ist schade, er hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt“, bedauert Klingen.

Ob es bei Maximilian Geisler, der unter der Woche wieder mit Lauftraining angefangen hat, reicht, ist noch unklar. Bei Frederik Holtmann und Roman Nölle müsse man nach dem Fitnessstand sehen, „aber die kann man problemlos bringen“, findet Klingen. So wird er auch einige Optionen auf der Bank haben, falls der Motor nach der Winterpause noch etwas stottern sollte.

Zum Problem für das gewohnte Liesborner Spiel könnte das Geläuf werden. „Wir werden unsere Spielweise vielleicht etwas verändern müssen“, sagte Klingen im Bezug auf den Platzbelag, auf dem die Westfalen momentan nicht trainieren können. Ein tiefer Rasen kommt den Technikern von der Liese nicht besonders entgegen, aber dafür gab es ja die Vorbereitung: „Wir sind körperlich so weit.“ Dann kann es am Sonntag endlich wieder losgehen.

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