Berghoff sammelt sieben EM-Medaillen
Auf dem Sprung zum Edelmetall: Rettungsschwimmer Kevin Berghoff kletterte bei der EM gleich siebenmal aufs Treppchen.

„Ich bin sehr zufrieden mit ihm“, lobte Susanne Ehling Berghoff. Einmal Gold, zweimal Silber, viermal Bronze lautet Berghoffs Gesamtbilanz.

 Auf dem dritten Platz beendete das DLRG-Team die Junioren-Europameisterschaft. Dafür bekam Berghoff seine letzte Bronzemedaille. Zuvor hatte er bereits auf zwei Einzelstrecken Bronze gewonnen: Über 50 Meter Retten einer Puppe musste er sich den gleichen zwei Italienern geschlagen geben, wie bei der 100 Meter kombinierten Rettungsübung. Weil er mit 1:06,50 Minuten eine persönliche Bestzeit schwamm, war Berghoff durchaus zufrieden mit dem dritten Platz.

Bronze Nummer vier gab es im Freigewässer beim Retten mit dem Rettungsbrett. Wie schon im Vorjahr musste er sich von seinem Partner Daniel Roggenland (DLRG Harsewinkel) auf dessen Rettungsbrett abholen lassen. Im Vorjahr holte das Duo noch knapp die Goldmedaille; jetzt reichte es zu Platz drei. Das Duo Berghoff/Roggenland war indes auch in Dänemark Gold wert, denn im Hallenbad traten sie ebenfalls als Team an. Erneut musste sich Berghoff von seinem Partner retten und an den Beckenrand ziehen lassen, diesmal mit einem Seil. Hierfür gab es Gold.

Seinen Medaillenspiegel rundete Berghoff, der für das DLRG-Team Schwerte startet, jedoch weiterhin in Langenberg trainiert, mit zwei Silbermedaillen mit den Männerstaffeln im Hallenbad ab. Zeit zum Verschnaufen bleibt dem Gymnasiasten nicht, denn schon in zwei Wochen steht die EM in der offenen Klasse an. Und nicht für das Nationalteam, sondern mit seinem aktuellen Verein, der DLRG Schwerte, geht Kevin Berghoff dann an den Start. Am 16. September geht‘s nach Alicante in Spanien.

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