Bertow: „In Augustdorf Gas geben“
Bild: Wegener
Nach der unerwarteten Heimschlappe gegen Hagen II will sich die Ahlener SG um Spielertrainer Sascha Bertow (Mitte) am Samstag in Augustdorf deutlich besser verkaufen.  
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Während sie bei den Gastgebern trotz der Niederlage gegen Spitzenreiter Schalksmühle-Halver nach oben zeigt, zeigt die Kurve der ASG steil nach unten.

 Zum Saisonbeginn hatten die Gastgeber erhebliche Personalprobleme. In drei der ersten fünf Partien fehlten gleich zwei wichtige Rückraumspieler wegen Sperre und Verletzung. Hinzu kam, dass sich mit Christoph Bauerkamp und Ronny Krüger beide Torhüter verletzt hatten und nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung standen. „Deshalb war bei uns etwas Sand im Getriebe“, gibt Trainer Uwe Landwehr zu, der mit der Platzierung seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden ist. „Aber seit drei Spieltagen sind wir voll präsent, und man merkt den kleinen Unterschied, auch wenn wir nicht jedes Spiel gewinnen konnten.“

Zuletzt gegen Schalksmühle präsentierte sich Augustdorf stark, war am Ende aber nicht clever genug. Eine Woche zuvor dominierte die Landwehr-Sieben den HSE Hamm bis zur 50. Minute mit 22:13, bevor sie aus unerfindlichen Gründen einbrach und am Ende nur mit 25:23 siegte.

„Augustdorf hat sich mittlerweile gefangen, das wird nicht einfach“, sagte ASG-Spielertrainer Sascha Bertow. „Da müssen wir schon ziemlich viel Gas geben.“ Deshalb hat er das Training unter der Woche umgestellt. „Wir haben viel in Kleingruppen trainiert und versucht, wieder eine klare Struktur reinzubringen. Das fehlte im letzten Spiel. Unsere Woche war anstrengend, aber gut. Wir haben gut trainiert und müssen sehen, dass wir das auch umsetzen“, ergänzte Bertow.

Kevin Wiegers (Schulter), Peter Ellebracht (Rücken) und Sebastian Chojnacki (Nasenbeinbruch) werden fehlen. Der Rest des Teams soll Wiedergutmachung betreiben.

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