Beste Bedingungen für  den Streckenrekord
Mit großem Vorsprung und der fünftbesten Gesamtzeit gewann Michelle Rannacher (DJK Gütersloh) die Frauenwertung beim Halbmarathon.

 „Ich brauchte eine Woche vor den deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10 km in Bremen noch einen Test“, erklärte Pohle, warum er schon nach der Einführungsrunde über den Klosterhof mit komfortablem Vorsprung auf Ferhad Sino (17:34 Min., DJK Gütersloh) und Paul Pascal Scheub (17:51 Min., LAV Tübingen) aufwies. „Bei der DM müssten 32:10 Minuten drin sein“, sagte Pohle.

 Bei den Frauen sorgte Agnes Miller für einen Sieg der Kreisvertreter. In 22:33 Minuten gewann die Läuferin der DJK Gütersloh vor Stefanie Vergin (23:47 Min., Post SV Gütersloh).

Bestens zufrieden meldete sich 10-km-Sieger Philipp Kaldewei (LV Oelde) im Ziel zurück. „Dass ich in diesem Jahr nochmal so schnell laufen würde, hätte ich nicht gedacht“, freute sich der 37-jährige Seriensieger über die Zeit von 34:33 Minuten: „Das gibt mir Selbstvertrauen.“ Das tankte auch Murat Bozduman (35:57 Min.) als Dritter. „Nach einem Kilometer war ich Zehnter, nach sieben Kilometern hatte ich den Zweiten eingeholt. Auf den letzten 500 m konnte ich ihn nicht mehr halten. Aber die Zeit war super“, nahm der 35-jährige Läufer der LG Burg Wiedenbrück die Spurt-Niederlage gegen Jan Velske (35:53 Min., DJK) gelassen.

Bei den Frauen rettete die 21-jährige Sina Feuersträter (43:11 Min., Beelen) nach forschem Beginn ihren Vorsprung vor der lange verletzten Stefanie Hammelmann (45:05 Min., Vorhelm).

 Im Halbmarathonlauf bestimmten Andreas Steinbrügger (1:16:12 Std., CLG Gerstringen) und der Marienfelder Lokalmatador Pierre Danelak (1:17:57 Std., SV Brackwede) lange das Tempo an. Nach zwölf Kilometern musste Danelak abreißen lassen und fiel auf den dritten Platz zurück, weil Konrad Schulz (1:17:38 Std., Die Unbestechlichen) seine Chance nutzte und vorbeizog. Beide werden sich in drei Wochen beim Berlin-Marathon wieder sehen.

 Eine Klasse für sich war Siegerin Michelle Rannacher (DJK Gütersloh). In 1:23:56 Stunden lief die 24-jährige Kreisrekordlerin (1:18:41 Std.) lächelnd ins Ziel. „Das war ein schöner Trainingslauf. Den Mann zu ziehen, hat Spaß gemacht. Er hat seine Bestzeit um zwölf Minuten verbessert“, freute sich Rannacher für Robert Eckstein (1:23:48 Std., Teilzeitläufer Bielefeld). Als Zweite sorgte Silvia Noya-Crespo (1:29:02 Std.) für einen DJK-Doppelsieg. „Ich bin fertig, aber glücklich“, sagte die 39-jährige Wiedenbrückerin nach ihrem Urlaub. Dritte wurde Elisabeth Nottelmann (1:36:13 Std., LG Burg Wiedenbrück).

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