Biss gezeigt, aber Spiel verloren
Bild: Kreisel
Auf Kollisionskurs: Ersin Kusakci (l.) lässt sich nicht verdrängen und hält in Duisburg beim Luftkampf dagegen.
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 Bei der 1:2-Niederlage verkaufte sich RW Ahlen am Mittwoch Abend so gut, dass Trainer Peter Feldkötter anerkannte: „Kann mal sehen, wieviel Leben noch in dieser Mannschaft steckt.“ Mit nur zehn Mann ab der 69. Minute, in der Fabian Gombarek für eine Beleidigung des Unparteiischen mit Rot büßen musste, entschieden die Ahlener die zweite Halbzeit wenigstens nach Punkten bei der Haltungsnote für sich. Aber die Zähler blieben beim MSV, der seinen knappen Vorsprung über die Zeit rettete. Wie so oft in dieser Saison.

 Duisburgs Keeper Müller hatte sich bei zwei Versuchen von Ferati und Said gewaltig zu strecken, und nochmal Said traf in Unterzahl nur knapp übers Gehäuse (77.). Auf der Gegenseite war es Somuah, der per Kopfball nach dem Seitenwechsel einmal Hahnemann prüfte.

 Schon in der ersten Hälfte bestätigte RW Ahlen den leichten Aufwärtstrend. Der Außenseiter ließ sich nichts gefallen und beantwortete mutig Schlag mit Gegenschlag. Und das, obwohl der Liga-Zweite bereits mit 2:0 in Front gegangen war. Egal, Ahlen biss zurück. Dem 1:0 durch Hibbelt (18.) nach einem Fehler von Nas beantwortete Sturmspitze Said mit einem Solo nach Hahnemann-Vorlage, ließ sich aber vom Torwart abdrängen.

 Auch, als Nas in letzter Instanz auf der Linie klärt (23.), folgt der Konter. Aber Hecker verpasst frei stehend. Selbst als Duisburg nach 39 Minuten durch Karimows unhaltbaren Distanzschuss aus 25 Metern auf 2:0 erhöhte, blieben die Rotweißen nicht liegen. Wieder sofort im Gegenzug schließt Fatmir Ferati die Vorarbeit von Said und Ersin Kusakci zum Anschlusstreffer ab. „Das hätten wir nicht zu verlieren brauchen“, schüttelte Sebastian Stroemer den Kopf. Man kennt es ...

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