Bonan kann mit 0:2 gegen Herford leben
FC-Rechtsverteidiger Lasse Fischer-Riepe (l.) stemmte  sich vergeblich gegen die 0:2-Niederlage.

 „Das war sicherlich nicht ganz unverdient“, mochte Bonan die Niederlage nicht schönreden. „Herford wollte unbedingt und wir haben uns in zwei Szenen schlicht und einfach abkontern lassen“, nahm der Ex-Profi die Niederlage mit der nötigen Portion Gelassenheit.

Beim FC Gütersloh war deutlich zu sehen, dass viele Spieler „schwere Beine“ hatten, wie Bonan anmerkte und folglich im Vergleich zum Aufritt beim Radio-Gütersloh-Cup ein deutliches Leistungsgefälle auszumachen war. „Zum aktuellen Vorbereitungszeitpunkt steht das reine Ergebnis für mich nicht im Vordergrund“, machte Bonan deutlich, der zum einen erneut auf ein halbes Dutzend angeschlagener Spieler verzichten musste und mit Blickrichtung Saisonstart möglichst allen Akteuren gleiche Spielanteile verschaffen möchte.

Aufgrund fehlender personeller Alternativen mussten mit Torwart Carsten Rump, Fatih Gürer und Dustin Szymanski sogar drei Spieler 90 Minuten lang durchspielen. Dazu gesellten sich nach Wiederanpfiff acht Wechsel, die für einen runden Spielaufbau im zweiten Spielabschnitt nicht förderlich waren. „Wichtig ist für mich zum jetzigen Zeitpunkt, dass ich alle Spieler oft genug im Spielverhalten beobachten kann, um mir einen Eindruck zu verschaffen“, erklärte Bonan, der in diesem Zusammenhang den fast sechs Monate lang verletzten Florian Kraus ausdrücklich erwähnte.

In der 46. Minute für Lars Beuckmann auf der Innenverteidigerposition eingewechselt hielt Florian Kraus bravourös durch. „Ihm taten nach der Partie auf dem Herforder Kunstrasen alle Muskeln weh“, berichtete Bonan, aber er hat alles unverletzt überstanden und das sei auch eine Erkenntnis, die für die Zukunft Hoffnung mache.

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