Bonin macht Siegtor in der 86. Minute
Bild: Havelt
Tobias Schwienhorst (Mitte) gewann mit der WSU gegen den TSC Hamm.
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Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung hatten sich die Hausherren den dritten 2:1-Erfolg in Serie irgendwie auch verdient. Allerdings hatten sie Glücksgöttin Fortuna und einen im zweiten Abschnitt bärenstarken Schlussmann Thomas Wilmer in ihren Reihen.

„In der ersten Halbzeit waren wir nicht handlungsschnell genug, in der zweiten haben wir dann besser gestanden“, fand Trainer Oliver Glöden, der seine Schützlinge vor allem für ihren Einsatzwillen lobte. „Die Mannschaft hat alles gegeben und bis zum Ende gekämpft.“

Fahri Malaj traf per 16-Meter-Flachschuss in der 16. Minute zum schmeichelhaften 1:0 für die WSU. Es war die einzige Offensivaktion. Hamm war klar besser und hatte drei klare Chancen. Die vierte nutzten die Gäste. Abdullah Sahin traf aus 45 Metern, Wilmer stand mit 20 Metern viel zu weit vor dem eigenen Tor.

Nach dem Wechsel agierte die WSU kompakter und ließ deutlich weniger zu. Zweimal musste Wilmer allerdings eingreifen. Er parierte gegen Ümit Marankoz glänzend (63.), nachdem er kurz zuvor einen Foulelfmeter von Sahin aus dem Eck geholt hatte. Auf der anderen Seite scheiterte Malaj nach toller Vorarbeit von Shpetim Hajdini frei vor dem Torwart (50.) und Bastian Grothues fand bei zwei Köpfbällen nicht das Ziel (53., 77.). Mit dem 1:1 hätten beide Teams leben können.

Das 2:1 durch Bonin, der bis dahin in Hälfte zwei völlig untergetaucht war, gehörte auch Malaj. Der Mittelstürmer hatte den Torschützen perfekt freigespielt.

Kopfschütteln rief die Auswechslung von Hajdini, der ein gutes Spiel machte, nach einer Stunde bei vielen Zuschauern hervor. Dass es am Ende auch ohne den linken Offensivakteur zu drei Punkten reichte, ersparte dem Trainer die Frage nach dem Warum.

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