Bozduman mit klasse Finish noch auf Rang drei
Erfolge im Familienduell: Gregor Glomm (LG Burg, l.) gewann die M50, Sohn Christian die Altersklasse M20.

Damit steigerte sich der 25-Jährige gleich um 25 Sekunden im Vergleich zum Serienstart. Bei den Frauen setzte sich beim abschließenden „Fünfer“ Marlena Götza (SV Brackwede) durch, die mit 20:18 Minuten dieses Mal sieben Sekunden langsamer war als Anfang Mai. 

In der Gesamtwertung schob sich die gebürtige Rheda-Wiedenbrückerin mit Platzziffer fünf noch auf Rang zwei vor hinter Jule Hedwig. Die 26-Jährige aus Köln kam im letzten Durchgang mit 20:27 Minuten zu einem Streichergebnis. Hedwigs Seriensieg hatte bereits nach dem dritten Durchgang mit der Idealpunktzahl festgestanden. 

Auf Serienplatz drei bei den Frauen kam die Bielefelderin Larissa Antweiler, die beim ersten 5-km-Durchgang mit 19:41 Minuten stark gepunktet hatte, beim letzten Lauf aber ebenfalls verzichtete. Triathletin Steffi Lewanzik (Trispeed Marienfeld) arbeitete sich nach dritter Babypause mit einer Verbesserung von fast einer halben Minute auf 20:23 Minuten und dem zweitbesten Tagesergebnis auf Rang vier vor. 

Eine starke Entwicklung insgesamt zeigte die Rheda-Wiedenbrückerin Sarah Dammann. Die LG-Burg-Läuferin (Jahrgang 2004) lief die beiden 5-km-Rennen der Serie in guten 20:49 und 21:09 Minuten, gewann die U18-Wertung und belegte im Gesamtranking Platz fünf. 

Altersklassensiege feierten unter anderem auf Rang elf die frühere Verbandsliga-Fußballerin Marion Siek und auf Rang 15 die LC-Solbad-Abteilungsleiterin und Duathletin Antje Strothmann. 

Bei den Männern hatten sich die vorn Platzierten früh positioniert, so dass beim vierten Durchgang – zumindest auf den vorderen Rängen – kaum noch Veränderungen im Klassement stattfanden. Vorjahressieger Tim Niklas Schwippel war unangetastet auch in diesem Jahr stärkster Läufer. 

Triathlet und Schwimmspezialist Sascha Thiel (Trispeed Marienfeld) sicherte sich mit einem Streichergebnis zum Schluss Rang zwei (Platzziffer 6). Mit 17:07 Minuten blieb der 29-Jährige etwas oberhalb seiner Zeit von Anfang Mai (16:45 Minuten). 

Den zweitschnellsten Abschlusslauf bei den Männern lieferte Murat Bozduman. Der viermalige frühere Nightcup-Sieger steigerte sich im Vergleich zum Auftakt um 13 Sekunden auf 17:05 Minuten. In der Gesamtwertung bedeutete das Rang drei (Platzziffer 7) und der Sieg in der AK 35.

246 Aktive gewertet, darunter 38 von der Burg

Platz fünf in der Gesamtwertung ging an den Nightcup-Sieger des Jahres 2019, Claas Bradler (Trispeed Marienfeld), der sich im Fünfer um 16 Sekunden auf 17:38 Minuten steigerte. In die Top-Ten lief der M50-Sieger Gregor Glomm (LG Burg). Der behielt einen knappen Vorsprung vor Sohn Christian Glomm (Jg. 2003). Der Junior zog beim zweiten 5-km-Durchgang mit 19:09 Minuten am Vater (19:19) vorbei und gewann als Gesamt-13. die Altersklasse M20. 

Eng gestrickt war das Programm mit den vier Wettbewerben 5 km, 7,5 km, 10 km und nochmal 5 km, die von den 290 gemeldeten Startern im Wochentakt zwischen Mittwoch und Samstag zu absolvieren waren. 246 Aktive gelangten mit drei Ergebnissen in die Wertung. 

Dass auch der zweite virtuelle Nightcup ein Erfolg wurde, daran hatten die Läuferinnen und Läufer der LG Burg Wiedenbrück gehörigen Anteil. 38 Aktive hatte Martin Masjosthusmann für die Burg an den Start gebracht. Der Straßenlaufwart des Kreises und dessen Frau Berna, zugleich LG-Burg-Vorsitzende, machten selbst mit. Um die Akteure zu motivieren, hatte Masjosthusmann an den Freitagabenden zu organisierten Einzelläufen in St. Vit eingeladen. Corona-konform ging es dabei mit Starts im Minutentakt auf Zeitenjagd. „Das Angebot wurde gut angenommen“, sagte Masjosthusmann.

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