Capretti drückt Neustart-Knopf beim SC Verl
Bild: Dünhölter
Willkommen beim SC Verl: Neu im Aufgebot des Fußball-Regionalligisten sind (hinten, v. l.) Cihan Özkara, Markus Baum, Jan Klauke, Alexander Gockel, Mehmet Kurt, (vorne) Fabian Brosowski, Patrick Kurzen, Cellou Diallo und Benjamin Kolodzig.
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Doch erst mit Beginn der sechswöchigen Saisonvorbereitung bietet sich Capretti die Chance, seine Spielideen umzusetzen. „Wir wollen in der kommenden Saison variabler spielen. Ich habe da schon so ein paar Ideen, möchte mir aber noch nicht in die Karten blicken lassen“, hielt sich Capretti gestern zurück. Nur so viel: „Wir benötigen die sechswöchige Vorbereitung, um gerade im taktischen Bereich etwas zu machen.“

Gestern ging es erst einmal zum Wiegen, dann nach einer kurzen Ansprache zur lockeren Trainingseinheit auf dem Kunstrasenplatz an der Poststraße. Mit dabei neun Neuzugänge. Prominentester unter ihnen dürfte Cihan Özkara sein, der Stürmer stand zuletzt bei Drittligist SC Preußen Münster unter Vertrag.

Damit sich Spieler und Trainer besser kennenlernen, bittet Guerino Capretti von Freitag bis Montag in die Klosterpforte nach Marienfeld. Inklusive Übernachtung. „Die Mannschaft muss zusammenwachsen, daran hat es in der vergangenen Saison etwas gefehlt. Auch wenn wir hier in Verl beste Bedingungen haben, fällt das Teambuilding beim Trainingslager in der Klosterpforte leichter“, erläutert der Sportclub-Trainer.

Aktuell umfasst der Kader 24-Spieler. Veränderungen sind in den kommenden Wochen noch möglich (Capretti: „Ich kann nichts ausschließen“). So präsentiert sich derzeit Abwehrspieler Cinar Sansar vom Oberligisten FC Gütersloh beim Nachbarn. N

och können allerdings nicht alle Akteure voll mitziehen. Die Abwehrexperten Julian Schmidt und Julian Stöckner müssen es ebenso etwas langsamer angehen lassen wie mit Matthias Haeder einer der wichtigsten Spieler im SCV-Kader. Er laboriert weiterhin an seiner Ferse. „Es wird wohl noch ein paar Wochen dauern“, gibt Capretti dem 28-Jährigen allerdings auch die Zeit, wieder richtig fit zu werden: „Ich werde ihn nicht unter Druck setzen.“

Für den Verbleib an der Poststraße hat sich jetzt Nico Hecker entschieden. Trotz angeblich verlockender Angebote will der Flügelspieler heute seinen Vertrag verlängern. Bleibt die Frage, was in der kommenden Saison vom SCV zu erwarten sein wird, nachdem es zuletzt lange gegen den Abstieg ging. „Ich weiß es noch nicht“, will Guerino Capretti die ersten Spieltage bis zu einer Einschätzung abwarten.

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