Clarholz mit Torhunger – Mastholte mit drei Neuen
Bild: Nieländer
Christopher Hankemeier und dem TSV Victoria Clarholz ist wieder nach Jubel zumute. Einer 0:6-Klatsche im Test gegen Regionalligist SC Wiedenbrück folgte ein 6:0-Sieg über SuS Bad Westernkotten.
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 „Wir haben das Spiel nach 25 Minuten aus der Hand gegeben. Mit der zweiten Garnitur ging nach der Pause nicht mehr viel“, lautete der Kommentar von Trainer Robert Purkhart. Mit Levent Cayiroglu und Florian Störck (Neu-Brandenburg) liefen zwei Neuzugänge auf. Ohne Zindan Ay (Kreuzbandriss) umfasst der Kader damit 22 Spieler. Robert Purkhart: „Der Stamm steht. Wenn die Euphorie zurückkehrt, traue ich dieser Mannschaft noch einiges zu.“

Aufstiegsaspirant Victoria Clarholz zeigte sich von der 0:6-Niederlage gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück gut erholt und setzte sich klar mit 6:0 gegen den SuS Bad Westernkotten durch. Nils Meisterernst (2), Christopher Hankemeier, Nico Reimer, Andreas Dreichel und Timo Biegel zeigten sich in Torlaune. „Aber die Aussagekraft dieser Spiele ist und bleibt stark begrenzt“, dämpfte Sprecher Marc Borgmann das Resultat.

Nach den vorangegangenen Niederlagen gegen den FSC Rheda (0:1) und Westfalen Liesborn (2:4) landete RW Mastholte im dritten Anlauf beim 3:1-Sieg gegen GW Langenberg das erste Erfolgserlebnis.

Nachdem Michael Loftus und Daniel Uhland in der Winterpause zu ihren Heimatvereinen zurückgekehrt sind, haben sich die Rot-Weißen mit den Rückkehrern Sascha Peterburs (SV Geseke), Naim Pajaziti – zuvor Spielertrainer beim albanischen Kreisligisten Kastrioti Stukenbrock – sowie Philipp Timmermann vom Ligakonkurrenten SSV Mühlhausen verstärkt. „Mit ihnen haben wir den Kader qualitativ und quantitativ weiter ausgebaut“, hält Pressesprecher Jürgen Schlepphorst fest: „Die Qualifikation zur Verbandsliga ist das erklärte Ziel, aber es ist ein weiter Weg bis dorthin.“

Die Mastholter sprechen aus Erfahrung, verpassten sie doch in den vergangenen fünf Jahren auf der Zielgeraden gleich zwei Mal den möglichen Aufstieg. „Wir haben uns in der Zwischenzeit weiter verbessert. Aller guten Dinge sind drei“, prophezeit Schlepphorst.

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