Crosser lassen den Schonefeldring beben
Bild: dali
Der AC Vellern war einmal mehr Gastgeber für zahlreiche Rallye-Cross Piloten aus Deutschland und darüber hinaus.
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Die nationale und internationale Elite der Auto- und Motocross-Szene donnerte über eine der schnellsten Strecken im Rennkalender um die Meisterschaft des Deutschen Rallye Cross Verbandes (DRCV). Sorgenvoll hatten die Ausrichter des AC Vellern an den Tagen zuvor gen Himmel geschaut. Viel Regen war angesagt und hätte die Veranstaltung ins Wasser fallen lassen. Doch bis auf einige Schauer blieb es trocken. „Wir haben mächtig viel Glück gehabt“, sagte Pressesprecher Dirk Aufderheide.

197 Fahrzeuge wühlten das abgeerntete Feld von Landwirt und Vorstandsmitglied Michael Schonefeld ordentlich um. „Rekordverdächtig“, freute sich Aufderheide über den regen Zuspruch der Rennfahrer, von denen viele aus Belgien und den Niederlanden angereist waren. Rund 200 Helfer waren an beiden Tagen im Einsatz.

Glück im Unglück hatten zwei Fahrer am Samstag, die nach Unfällen ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Doch außer Schürfwunden und einer Gehirnerschütterung sei nichts passiert, berichtete Aufderheide. Ein Verdienst auch der vermehrten Sicherheitsbemühungen des Vereins. Nachdem im vergangenen Jahr eine Schikane die Fahrzeuge einbremsen sollte, wandelte der Verein nun die Kurve davor in eine enge Kehre um.

„Um zu verhindern, dass die Renner mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit den Berg hinunter in Richtung Zuschauer rasen“, erklärte Aufderheide. „Das hat ganz gut funktioniert.“

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