DJK Vorwärts rüstet für Bezirksliga
Hohe Ziele hat die DJK Vorwärts Ahlen, hier mit  Dominik Pottgüter (l.) gegen Lippetals Christian Maschinski.

Der Konjunktiv verrät, dass eben nicht alles rund lief am Lindensportplatz. „Wir hatten so viele Verletzte und Abgänge“, beklagte sich Übungsleiter Pottgüter über die maue Trainingsbeteiligung. Spieler wie Strupat, Bühler, Pälmke oder Krampe saßen in der Universität, während Pottgüter mit einer Hand voll Schützlinge trainierte.

„Das hat es alles sehr schwer gemacht“, so der DJK-Trainer, dem im Laufe der Saison auch noch einige Ausfälle schmerzten: „Venker, Ellefred und Bonenkamp haben uns gefehlt.“ Genau wie Marcel Hahnemann, „den es schwer war, zu ersetzen.“

Und so standen die Kicker aus dem Herzen der Stadt nur noch mit 14 Spieler da. Keine Voraussetzungen, um an den oberen Regionen der Tabelle zu kratzen. „Deshalb können wir noch damit leben“, sagt Pottgüter, der so etwas aber nicht noch mal erleben mag. Deswegen will der Trainer fleißig aufrüsten, um einen breiteren Kader aufzustellen. Auf seiner Suche ist er dabei schon fündig geworden. Neben den Routinier Stefan Hagedorn vom Bezirksliga-Absteiger SG Sendenhorst wechseln Joel Montoya Barea (SC Roland) und Daniel Wildoer ( A-Jugend SC Roland) zum Lindensportplatz.

 „Wir wollen eine gesunde Mischung schaffen“, so Pottgüter, der mit Wildoer einen jungen Stürmer an Land zieht. Da hakte es nämlich in der letzten Saison bei der DJK. „Manchmal hat man einfach die Seuche am Schuh“, kann sich Pottgüter die mangelnde Chancenverwertung nicht anders erklären. „Nächstes Jahr kann es dann schon wieder ganz anders laufen.“

Vielleicht reicht es ja dann für den ganz großen Sprung: „Die Voraussetzungen für die Bezirksliga haben wir hier. Nur wir müssen es auch zeigen“, peilt Pottgüter die Spitze für die nächste Saison an. Dann aber ohne Björn Weber und Domenic Canta, die den Verein verlassen werden.

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