DJK und Oelde trennen sich verdient 1:1
Und weg das Ding: Christian Splett (l.), Marc Sommer (Blau) und Dominik Pottgüter schauen zu, wie Marcel Hahnemann klärt.

Als Sebastian Aksan Oeldes Schürmann-Averbeck überrennt und auf der Außenbahn durch ist, verliert der Flügelflitzer sein Beinkleid. „Haben die keine Schnur?“, fragte sich Ahlens Trainer Ralf Pottgüter, der über die Szene lachte. Auch Kevin Ortmann und Dominik Pottgüter hatten so ihre Probleme mit den pitschnassen Shorts. „Tragen die Jungs zum ersten Mal“, erklärte Assistent Pierre Hundt.

 Alles ein wenig neu bei der DJK im ersten Kreisliga-Duell seit zwei Jahren. Ralf Pottgüter hatte viele junge Spieler ins Team integriert. Und dennoch bot Vorwärts dem Meister aus Oelde einen offenen Schlagabtausch mit vielen Chancen auf beiden Seiten. „Das Spiel hätte auch 4:4 ausgehen können“, sagte „Potti“. Getroffen hatten aber nur Ahlens Mustan Mutlu (31.), Michael Rüschoff (45.) und Oeldes Patrick Rehberger, der bei seinem Tor aber deutlich im Abseits stand (24.).

Vor allem in der ersten Hälfte vergab Oelde zwei riesen Chancen. Erst scheiterte Hörster an Torwart Splett, dann kratzte Ortmann einen Rehberger-Freistoß von der Linie. Nach der Pause dann die DJK: Aber der eingewechselte Bastürk (vertändelt) brachte die Pille genauso wenig wie Pottgüter (Lattenkracher) im Gehäuse unter. „Beide Teams haben ihre Chancen nicht konsequent genutzt“, erklärte Oeldes Übungsleiter Dominik Kretz, der eine sehr hektische Partie sah. „Wir haben die Bälle gewonnen und schnell wieder hergegeben.“

Kurz vor Schluss hatte Marc Sommer den Siegtreffer noch auf dem Kopf (89.), nickte das Leder aber daneben. „Wir sind gut angekommen“, war Pottgüter froh. Nur das mit den Hosen, das müssen sie in Ahlen schnell in den Griff bekommen.

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