DLRG-Team verteidigt Deutschlandpokal
Die Australierin Miranda Bell hat beim Deutschlandpokal der Lebensretter in Warendorf Weltrekord über 200 m Super Lifesaver geschwommen

Zwei lange Wettkampftage in der Sportschule der Bundeswehr sind am Samstagabend zu Ende gegangen. Vor allem im Kampf um die vorderen Plätze der Nationenwertung ging es hart zur Sache. Allerdings hatte sich das DLRG-Team bereits am Freitagabend durch gute Ergebnisse etwa im Leine werfen im Vergleich zur Konkurrenz aus Italien und Übersee etwas Luft verschafft.

Teamführung zufrieden

 „Die Staffeln waren eine Bank“, freute sich Teammanager Lothar Thorwesten über die gute Mannschaftsleistung und konnte so zusammen mit Bundestrainerin Susanne Ehling auch die eine oder andere Disqualifikation verschmerzen. Zumal Aline Hundt mit zwei Goldmedaillen, Christian Ertel mit Silber sowie Anke Palm und Anil Sezen mit Bronze trotzdem in den Einzeldisziplinen für DLRG-Präsenz auf dem Siegerpodest sorgten. Ihre Teamstärke stellten die DLRG Athleten unter Beweis, als in der 4x50m Gurtretterstaffel die Damen Bronze gewannen und die Herren als Zweite ins Ziel gingen.  Diese Ergebnisse waren umso wertvoller als das DLRG Team dabei einmal Italien und einmal Australien hinter sich lassen konnte.

Weltrekord für Bell

Über 200m Super Lifesaver schlug am Abend dann die Stunde der Australierin Miranda Bell. Die Weltrekordhalterin schwamm ein beherztes Rennen und als sie am Ziel anschlug, blieb die Zeit unter dem Jubel der rund 500 Zuschauer - Aktive und Gäste - bei 2:26,46 stehen – neuer Weltrekord, über eine Sekunde schneller als ihre alte Bestzeit.

Sachsen-Anhalt vor Westfalen

In der Nationen-Wertung des Deutschlandpokals schlug die gute deutsche Mannschaftsleistung wie von Bundestrainerin und Teammanager vorhergesagt zu Buche. Rund 1000 Punkte Vorsprung bedeuteten den Sieg in der Gesamtwertung vor Australien und Italien. Über dem Wettkampf der Nationalmannschaften ging der ähnlich spannende Wettkampf der DLRG Landesverbände um den Gewinn der LV-Wertung beinahe ein wenig unter. Das bessere Ende hatte das Team aus Sachsen-Anhalt für sich vor dem Titelverteidiger, dem Landesverband Westfalen.

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