Das ewige Leid der zweiten Mannschaft
Bild: Bremehr
Sie sind gefordert: Die Trainer Christian Zagoglou (l.) und Ramzi Aloui sollen die Reserve des SCW mittelfristig in die Landesliga führen.
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 „Wir sind mit der Entwicklung überhaupt nicht zufrieden“, fasst Wiedenbrücks Macher Burckhard Kramer die Stimmungslage der Führungsebene in Worte. Bereits in der vergangenen Saison vereitelte das Team der Trainer Christian Zagoglou und Ramzy Aloui den Abstieg in die Kreisliga erst kurz vor knapp – auch dank der tatkräftigen Unterstützung von Akteuren wie Dominik Jansen, Julian Stiens oder auch Saban Kaptan aus dem Regionalliga-Kader. In dieser Spielzeit sollte dann alles anders, alles besser werden. Wurde es aber nicht.

Es geht nicht mit, aber auch nicht ohne

Das Problem dieses Teams: Es geht nicht mit den Spielern aus der ersten Garde, es geht aber auch nicht ohne. Zwar erhöhen Sebastian Sumelka, Saban Kaptan, Cihad Kücükyagci und Co. zweifellos die Qualität und können in der Bezirksliga – wie beim 1:0 am Sonntag in Rietberg – den Unterschied ausmachen, doch sie sorgen auch für Unruhe. Denn dem Großteil der Spieler aus dem eigentlichen Kader der Reserve bleibt so nur ein Platz auf der Bank. Wenn überhaupt.

Junge Spieler aus der Region gesucht

Bereits in der vergangenen Woche haben sich die Trainer Zagoglou und Aloui mit Burckhard Kramer und Geschäftsstellenleiter Bernhard Hartmann zusammengesetzt, um ein neues Konzept für die zweite Mannschaft zu erarbeiten. Und das sieht folgendermaßen aus: Der Kader der ersten Mannschaft wird im Sommer ohnehin verkleinert. Und für die Reserve werden nun junge Spieler aus der Region gesucht, die sich weiterentwickeln wollen. „Ich will mich nicht mehr auf Spieler aus der ersten Mannschaft verlassen müssen“, erklärt Zagoglou.

Weitere Hintergründe zur zweiten Mannschaft des SC Wiedenbrück und ein Kurz-Interview mit Trainer Christian Zagoglou lesen Sie am Dienstag in der Rheda-Wiedenbrücker Ausgabe der „Glocke“.

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