De Pijper: „Wir werden nicht aufgeben“
Bild: Wegener
Pascal Nitsche (l.) und die WSU müssen dringend punkten, damit der Abstand auf den vorletzten Tabellenplatz nicht noch mehr anwächst.
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Am Sonntag, 18 Uhr, wird wieder ein Heimspiel angepfiffen, da müsste endlich gepunktet werden. Das Problem: Mit dem TSV Ladbergen kommt der Tabellenzweite in die Sporthalle des Mariengymnasiums. Für WSU-Trainer Rob de Pijper sind die Ladbergener sogar Aufstiegsfavorit Nummer eins. Dennoch sagt er: „Eigentlich ist das ein ganz einfaches Spiel, denn wir haben nichts zu verlieren.“ Aus den vergangenen drei Heimspielen habe seine Mannschaft drei Punkte geholt, das sollte seinen Spielern etwas Rückenwind geben. Doch de Pijper weiß natürlich, dass das mit dem Wind so eine Sache ist. „Die Mannschaft ist verunsichert“, schildert er. Gerate sie in Rückstand, gingen die Köpfe sofort nach unten. Nur: Eine so desolate Leistung wie gegen Kinderhaus lasse sich damit nicht erklären. „Das hat mir überhaupt nicht gefallen, wie wir da gespielt haben. Ich dachte vor dem Spiel noch, dass wir eine Chance hätten. Das wir dann so chancenlos waren, war bitter“, bilanziert de Pijper und erwartet am Sonntag deutlich mehr kämpferischen Einsatz und Elan. „So lange der Klassenerhalt rechnerisch möglich ist, werden wir nicht aufgeben“, verspricht der WSU-Trainer. Er sei überzeugt davon, dass der Abstieg verhindert werden kann. „Und die Mannschaft ist das auch“, betont er. Das merke man an der Trainingsbeteiligung, die nach wie vor sehr gut sei.

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