Den ersten Dreier daheim nun vergolden
Mal dazwischen gehen: Rolands Bernhard Venker (l.) angelt sich den Ball im entscheidenden Moment.

Während die Jungs von der Vorhelmer Straße schon ihr erstes Pflichtspiel bestritten haben, fiel die Heimpartie der Lippstädter gegen den ASC Dortmund aus – ein leichter Punktvorteil im Spitzenspiel dieses Spieltages. „Es ist ganz wichtig, in den Rhythmus hereinzukommen und Meisterschaftshärte zu fühlen und zu wissen, dass man an die Grenzen gehen muss“, erklärt SCR-Trainer Droll.

Dazu ist gewohnheitsgemäß der extrem kurze und schnelle Kunstrasen an der Vorhelmer Straße ein Faustpfand für Roland. „Lippstadt wird zwar auch die ganze Vorbereitung auf Kunstrasen trainiert haben, aber jeder bestätigt mir, dass man sich an unseren Platz erst einmal eine Viertelstunde gewöhnen muss“, so Droll.

Auch unabhängig von Faktoren wie Platz oder Spielpraxis sieht Droll seine Mannschaft gut aufgestellt für das Duell am Samstag. „Wir haben eine gute Ausgangsposition. Wenn wir einen guten Tag haben und in Form sind, haben wir alle Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen“, unterstrich er die Stärke seiner Mannschaft. Im Hinspiel war Roland nicht allzu gut drauf, daher wollen die Roten nun all ihre Stärke auf den Platz bringen. „Wir haben uns entwickelt und wollen das auch auf den Platz bringen“, kündigte Droll an.

Logischerweise hat der Gast als Regionalliga-Absteiger auch eine sehr gute Qualität im Kader. Nach Siegen hat Lippstadt die beste Abwehr, in der Offensive sind Spieler wie Jevric und Traufetter immer für eine Überraschung gut. „Wir müssen präzise Fußball spielen und uns in den Duellen durchsetzen, ob mit oder ohne Ball. Wir müssen bessere Tempowechsel haben und frischer im Kopf sein“, hat Droll ein einfaches Mittel gefunden, um beide Stärken des Gegners zu neutralisieren. „Wir müssen darauf bedacht sein, dass wir Leute und Räume kontrollieren.“

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