Der Architekt des Rhedaer Höhenflugs
Bild: Inderlied
Blickrichtung Aufstieg: Vittorio Lombardi möchte mit dem FSC Rheda über kurz oder lang in der Landesliga spielen.
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„Die Glocke“: Sieben Spiele, sechs Siege, Platz zwei: Wie fühlt man sich als Trainer der Mannschaft der Stunde?

Lombardi: Die Situation gefällt mir natürlich sehr gut. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Die Trainingsbeteiligung ist hoch, alle Spieler ziehen super mit. Ganz anders als in der vergangenen Saison, in der manchmal ja sogar ich als Trainer noch auf dem Platz stehen musste.

„Die Glocke“: Was hat zu der Veränderung geführt?

Lombardi: Aus verschiedenen Gründen hatten wir letztes Jahr einen Kader, der nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach. Das haben wir analysiert, daraufhin frühzeitig geplant und passende Spieler geholt. Jetzt kann ich mit allen Neuzugängen etwas anfangen. Die Qualität im Training ist hoch, es gibt einen großen Konkurrenzkampf. So etwas wünscht sich jeder Trainer im Amateurbereich. Wirklich, das ist sehr selten.

„Sehe uns sehr gefestigt“

„Die Glocke“: Hatten Sie damit gerechnet, dass es so gut läuft?

Lombardi: Ich bin mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung gegangen. Erst recht, als es kurz vor Beginn der Vorbereitung mit der Verpflichtung von Schekri Ekin noch mit einem zusätzlichen Bonbon geklappt hat. Ich hatte schon auf einen guten Start gehofft. Dass es so gut läuft, damit hatte ich aber nicht gerechnet. Zumal wir schon schwierige Aufgaben hatten. Ich ärgere mich aber immer noch über die Niederlage bei Türkgücü Gütersloh, das hätte nicht sein müssen.

„Die Glocke“: Schon Angst vor der ersten Durststrecke?

Lombardi: Wenn es so kommt, wäre es spannend zu sehen, wie das Team damit umgeht. Wenn man nach einer Niederlage wieder gewinnt, ist ja alles okay. Aber nach zweien fangen die Spieler an, zu grübeln. Natürlich auch ich als Trainer. Ich sehe uns momentan aber sehr gefestigt. Aber jetzt kommen die Wochen der Wahrheit. Am Sonntag geht es nach Sende, und danach kommt der Spitzenreiter FC Türk Sport Bielefeld zu uns nach Rheda.

Das komplette Interview mit Vittorio Lombardi, Trainer des FSC Rheda, lesen Sie am Samstag, 28. September, in der Rheda-Wiedenbrücker Ausgabe der „Glocke“.

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