Der GTV ist wieder konkurrenzfähig
Bild: Nieländer
Kaum zu stoppen. Mit Rückkehrer David Kramme sowie den weiteren Neuzugängen Stephan Niewöhner und Jan Schneider schöpfen die GTV-Basketballer neue Hoffnung im Abstiegskampf.
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Mit David Kramme hat sich jetzt ein ehemaliger Gütersloher mit Regionalligaerfahrung zurückgemeldet. Kramme, der in der Jugend bei der damaligen SG Gütersloh-Rheda groß wurde und später bei den Paderborn Baskets bis in die Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) vorstieß, kehrt vom TSVE Bielefeld zu seinem Stammverein zurück.

„David ist mit seiner Power in dieser Liga sicherlich nicht zu stoppen“, verspricht sich Schröder von dem Neuzugang, der von den Positionen zwei bis fünf alles spielen kann, entscheidende Hilfe unter den Körben. Zum einen kann der GTV mehr Durchsetzungskraft beim Kampf um die Rebounds gebrauchen, um vor allem defensiv stabiler zu stehen. Aber auch offensiv ist der Dribbler mit seinem Zug zum Korb sehr willkommen.

Das gilt auch für Stephan Niewöhner, der sein Heimspieldebüt im rot-weißen Trikot gibt. Der neue Center aus Karlsruhe, Zwillingsbruder von Sebastian Niewöhner, mit dem der GTV seinerzeit in die Oberliga aufgestiegen war, passt Trainer Marcel Schild bestens ins Konzept: „Das ist genau der Center, der uns gefehlt hat.“

Mit Jan Schneider, wie Kramme ein GTV-Eigengewächs, hat Tobias Schröder weitere Verstärkung aufgetrieben. Der Student wird bis zum Saisonende aushelfen und ist nicht nur wegen seiner zwei Meter Körpergröße gefragt. Weil zudem Mirko Pigac vom Landesligisten Lippstadt zurück an seine alte Wirkungsstätte gekehrt ist und schon in den ersten beiden Spielen am Aufwärtstrend beteiligt war, tritt der GTV urplötzlich mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft an.

Im Hinspiel hatte Schild bei der 54:72-Niederlage in Gelsenkirchen eine Not-Truppe zusammengekratzt, die sich so verbissen wie chancenlos gegen die Niederlage gewehrt hatte. „Chancenlos sind wir jetzt nicht mehr“, sagt Schröder und gibt sich für das Richtung weisende Spiel kämpferisch, obwohl die Hochrechnungen für den noch möglichen Klassenerhalt mit sehr optimistischen Variablen „Wir arbeiten auf ein Saisonfinale hin. Der Abstieg wird erst am letzten Spieltag entschieden. Darauf arbeiten wir jetzt hin.“

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