Der Verlierer muss doppelt büßen
Bild: Wegener
Kreißsaal oder Anflug auf den Handballkreis in Jöllenbeck. Thomas Lammers (l.) wird in diesen Tagen zum ersten Mal Papa und könnte daher für das Spitzenspiel ausfallen.
Bild: Wegener

Dieses Spiel hat richtungsweisenden Charakter, denn der Verlierer büßt auch den direkten Kontakt zum ungeschlagenen Spitzenreiter Schalksmühle-Halver ein.

Die Gastgeber sind furios mit sechs Siegen in die Saison gestartet, doch gerade beim Nachbarn Augustdorf/Hövelhof riss die Siegesserie. Die Mannschaft von Trainer Walter Schubert erwischte einen rabenschwarzen Tag und ging mit 19:29 sang- und klanglos unter. In der Folge konnten die Bielefelder einen knappen 28:27-Erfolg über HSE Hamm verbuchen, mussten sich aber dem Spitzenreiter Schalksmühle-Halver mit 24:31 geschlagen geben.

Wer sich im Verfolgerduell durchsetzen wird, hängt davon ab, wer die zweiwöchige Spielpause besser genutzt hat. „Die Pause hat der Mannschaft gut getan“, ist sich ASG-Spielertrainer Sascha Bertow sicher. „Sie hat den Kopf frei gekriegt.“

Und das war auch nötig: Sieben Spieltage war seine Mannschaft ungeschlagen, bevor sie sich beim Soester TV mit 31:34 beugen musste. Und auch in der folgenden Partie gegen den Drittliga-Mitabsteiger LIT tat sich die ASG schwer. Sie konnte eine Fünf-Tore-Führung nicht über die Zeit bringen und war am Ende froh, dass Sascha Bertow Sekunden vor dem Abpfiff noch das Siegtor erzielte.

Ob der Spielertrainer am Samstag mitwirken kann, ist fraglich, denn er war die Woche über krank. Und auch hinter dem Einsatz von Ahlens Rückraum-Spieler Thomas Lammers steht ein großes Fragezeichen. Der Geburtstermin des ersten Kindes steht an.

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