Derby mit klarer Verteilung der Rollen
Doppelt abgeblockt: (v. l.) Dolbergs Sven Scheel und Pascal Weghake stoppen im Hinspiel (33:24) Ahlens Manuel Hano.

Schließlich steht die Eintracht auf dem zweiten Tabellenplatz und die Rotweißen im Abstiegskeller. Der Unterschied macht ganze 18 Punkte aus, doch so einfach sieht das Trainer Andreas Schwartz von der Dolberger Eintracht nicht: „Wir haben uns zwar einen Matchplan ausgedacht, doch Ahlen hat uns im Hinspiel ganz schön geärgert.“

Zwar hatte Dolberg letztendlich mit 33:24 gewonnen, doch das war gar nicht so einfach. Das soll diesmal ganz anders werden. „Wir wollen von Beginn an ein schnelles Spiel machen und den Druck hochhalten. Wir müssen den zweiten Platz verteidigen, da müssen wir den Anspruch haben gegen Ahlen zu gewinnen“, gibt der Dolberger Coach die Marschroute vor.

Ganz so viele Ideen hat Trainer Dustin Osthues momentan noch nicht parat, um Dolberg zu ärgern. Das Problem für ihn ist nämlich, dass er kaum eine Mannschaft zusammenbekommt. „Wir haben momentan viele angeschlagene Leute. Ich denke aber schon, dass wir ein paar Spieler zusammenbekommen“, meinte der Coach lakonisch. „Aus der Jugend dürfen wir kaum Hilfe erwarten. Falls doch, dann bekomme ich einen Kreisläufer“, glaubt Osthues.

Wichtiger wären Rückraumspieler, doch aus der A-Jugend werden keine Aktiven dazu stoßen. Liegt wohl auch daran, dass die zweite Mannschaft viele Verletzte hat und selbst den ältesten Nachwuchs hochzieht. Und so ist Osthues zurzeit nicht zu beneiden. „Für uns ist es wichtig, dass sich niemand verletzt, und ich glaube, das sieht der Andreas auch so“, ist sich der Ahlener Trainer auch für den Dolberger Kollegen sicher und setzt sich so schon einmal ein Minimalziel.

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