Deutschland-Pokal in Warendorf
Bild: DLRG/Reinelt
Annalena Geyer von der DLRG Halle-Saalekreis war im Vorjahr die beste deutsche Frau beim internationalen Wettstreit um den Deutschlandpokal in Warendorf.
Bild: DLRG/Reinelt

Die DLRG-Nationalmannschaft trifft wieder auf Italien. Beide Nationen lieferten sich in den Vorjahren enge Duelle. 2016 hatten die deutschen Rettungsschwimmer knapp die Nase vorn. Bei der Vergabe des Titels will zudem Vizeweltmeister Australien mitmischen. Auch einige Sportler von Weltmeister Neuseeland werden an den Start gehen. Mit Südafrika, Kanada und Neuling Brasilien werden weitere Teams außerhalb Europas vertreten sein. „Die Konkurrenz ist in diesem Jahr wieder sehr stark. Alle können sich auf einen hochklassigen Wettkampf freuen“, sagt Bundestrainerin Elena Prelle.

Die deutsche Mannschaft wird von Danny Wieck aus Stralsund angeführt. Der Titelverteidiger im Mehrkampf reist mit breiter Brust an. Wieck gewann in diesem Jahr mehrfach Gold bei den World Games in Polen und der Europameisterschaft in Belgien. Anfang November holte er sich auch den Titel Deutscher Meister. Mit David Laufkötter und Johannes Schmitz (beide Schloß Holte-Stukenbrock) zählen zwei weitere Athleten aus Westfalen zum Nationalteam. Die beiden Sportsoldaten, die bereits das ganze Jahr in Warendorf trainieren, wollen das Heimspiel nutzen und Bestleistungen abrufen.

Bei den Frauen wird Kerstin Lange (DLRG Harsewinkel) erstmals seit einigen Jahren wieder mit von der Partie sein. Die frischgebackene Deutsche Meisterin und ihr Team wollen den Weltklasse-Athletinnen aus Italien um Vorjahressiegerin Silvia Meschiari einen Wettkampf auf Augenhöhe bieten.

Neben den Nationalmannschaften treten beim Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen Auswahlmannschaften der DLRG-Landesverbände an. Im Wettbewerb der 15 teilnehmenden Landesverbände gelten besonders Sachsen-Anhalt und Westfalen als Favoriten.

Die Wettbewerbe beginnen am Freitag um 8 Uhr sowie am Samstag um 8.30 Uhr und dauern jeweils bis zum späten Nachmittag. Der Eintritt ist frei (Eingang „Lange Wieske“).

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