Die Erinnerung dient als Mutmacher
Bild: Bremehr
Ob das noch einmal klappt? Kamil Bednarski (v. l.), Carsten Strickmann und Julian Loose bejubeln das Tor zum 1:0 im Hinspiel gegen die Alemannia.
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Der Spitzenreiter sinnt auf Revanche. Bereits am Mittwoch machte im Internet ein Video der Öffentlichkeitsabteilung von Alemannia Aachen die Runde, in dem die eindeutige Botschaft verkündet wurde: Mit 10 000 Fans im Rücken soll an diesem Freitagabend (20 Uhr) die Schmach aus dem Hinspiel vergessen gemacht werden. Zu Gast auf dem Tivoli ist mit dem SC Wiedenbrück der bisher einzige Club, der Aachen in dieser Saison bezwungen hat.

SCW im Jahr 2015 noch torlos

Es war am 13. September, vor knapp 1200 Zuschauern erzielte Kamil Bednarski fünf Minuten vor dem Schlusspfiff das 1:0 und das Jahnstadion bebte. Lange ist‘s her und viel ist passiert seit diesem Samstag im Spätsommer. Mittlerweile ist die Alemannia Tabellenführer in der Fußball-Regionalliga, während beim SCW die Euphorie aus den Hochzeiten der Hinserie nur noch eine vage Erinnerung ist. Der letzte Sieg gelang im November, in den ersten beiden Pflichtspielen in diesem Jahr gelang noch kein Tor, dazu hat Wiedenbrücks Trainer Alfons Beckstedde einmal mehr Personalsorgen.

„Immer etwas Besonderes“

Nein, die Vorzeichen für eine weitere Überraschung gegen dieses Spitzenteam stehen nicht besonders gut. Doch „Ali“ will sich und seiner Mannschaft die Vorfreude nicht nehmen lassen. „Das ist für Spieler und Trainer immer etwas Besonderes“, sagt er. Dass es für den SCW in Aachen jedoch auch ziemlich, ziemlich schwer wird, weiß Beckstedde ebenfalls. „Die Alemannia hat eine ganz besondere Qualität“, erklärt der Trainer und zählt ein paar Namen wie Dennis Dowidat oder auch Aimen Demai auf, um seine Aussage zu untermauern.

Weitere Hintergründe zum Spiel des SC Wiedenbrück bei Alemannia Aachen lesen Sie am Freitag in der „Glocke“.

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