„Die Spieler sind keine Maschinen“
Bild: Bremehr
Will Einsatz und einen Sieg sehen: Wiedenbrücks Trainer „Ali“ Beckstedde trifft mit seinem Team am Donnerstagabend auf die U 23 von Borussia Dortmund.
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„Die Glocke“: Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie brenzlig ist die Situation des SCW?

Beckstedde: Das ist schwierig zu beantworten. Die Situation ist für alle Mannschaften, die in der Tabelle unten drin stehen, sehr bedrohlich. Aber wenn ich eine Zahl nennen müsste, würde ich sagen, sechs oder sieben.

„Die Glocke“: Mit  Dortmund und Mönchengladbach kommen alles andere als einfache Aufgaben auf den SCW zu. Was macht Ihnen Mut, dass es trotzdem zu Punkten reicht?

Beckstedde: Für uns war es gut, das letzte Heimspiel gegen Oberhausen gewonnen zu haben und auch in Kray ohne Gegentor geblieben zu sein. Jetzt müssen wir sehen, dass wir zuhause gegen Dortmund die Punkte holen. Über Gladbach möchte ich noch gar nicht groß reden, das ist sowieso eine ganz spezielle Aufgabe.

„Auf dem Platz muss es brennen“

„Die Glocke“: Ein Problem des SCW ist nicht erst seit dem 0:0 in Kray der ungefährliche Sturm. Tobias Puhl hat Ladehemmung, Aleksandar Kotuljac ist ohnehin kein Kandidat für die Startelf – wer soll die Tore erzielen?

Beckstedde: Es stimmt, dass Tobias Puhl in Kray keine gute Leistung abgerufen hat. Jetzt war er danach auch noch ein paar Tage krank. Ich werde beim Abschlusstraining noch einmal mit ihm sprechen, um ihn aufzurichten. Die Spieler sind ja schließlich auch keine Maschinen, da gibt es halt auch mal schlechtere Phasen. In unserer Situation müssen wir aber auch nicht über schönen Fußball nachdenken, entscheidend ist die Einstellung und der Wille. Auf dem Platz muss es brennen.

„Die Glocke“: Wie sieht die personelle Situation vor dem Heimspiel gegen den BVB aus?

Beckstedde: Nicht gut, es fallen gleich mehrere Leistungsträger aus. Massih Wassey hat es mit seiner Grippe richtig heftig erwischt, er liegt seit Sonntag im Krankenhaus am Tropf. Ebenfalls ausfallen werden Stipe Batarilo, Carsten Strickmann und Mariusz Rogowski. Und auch hinter dem Einsatz von David Lauretta steht noch ein dickes Fragezeichen.

Das komplette Interview mit SCW-Trainer Alfons Beckstedde sowie den Vorbericht zum Auswärtsspiel des SC Verl bei RW Essen lesen Sie am Donnerstag in der „Glocke“.

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