Diese Premiere ist ein „Ritterschlag“
Bild: Steinecke
Können den Start kaum abwarten: Werner Feige aus dem Vorstand des TV Verl (v. l.), Thomas Müller, Chef der Radstrecke, Organisations-Chef Thorsten Nöthling und Norbert Aulenkamp von der Deutschen Triathlon Union freuen sich auf den Wettkampf am Sonntag.
Bild: Steinecke

Ganz unbedarft geht der TV Verl die Aufgabe allerdings nicht an. Im Judo und Völkerball sammelte der Club bereits Erfahrungen in der Ausrichtung bundesweiter Titelkämpfe. Und die Triathlon-Abteilung stellte 2013 mit der Ausrichtung der zweiten Bundesliga bereits ihr Organisationstalent unter Beweis. Um diese Aufgabe zu meistern, wurde das Organisations-Team aufgestockt. So sind zum Beispiel Thomas Müller und Andreas Brok als neue Bereichsleiter für die Radstrecke dazugekommen. Statt der üblichen 80 sind am Sonntag 117 Helfer im Einsatz.

Gegen andere Bewerber durchgesetzt

Eine Lizenzgebühr wie für die Ausrichtung der ersten Liga wird für die Jugend und Junioren nicht fällig. „Die 2500 Euro haben wir abgeschafft, um vernünftige Veranstalter zu finden“, erklärt Norbert Aulenkamp von der Deutschen Triathlon Union (DTU). Trotzdem spricht Nöthling von „Mehrkosten“ für den Verein. Die fallen unter anderem für die geänderte Zeitnahme an. Der Aufenthalt in der Wechselzone wird mittels einer zweiten Kontaktmatte herausgerechnet, um so Nettozeiten zu erhalten. Ein Teil der Kosten wird vom NRW-Verband getragen. Der TV Verl übernimmt die Veranstaltung von der Vereinsgemeinschaft Schluchsee-Triathlon. „Es hat auch andere Stimmen gegeben“, sagt Aulenkamp mit Blick auf geeignete Bewerber für die DM.

Weitere Hintergründe zum Verler Triathlon lesen Sie am Freitag in der „Glocke“.

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