Dirk Fischer vom Co- zum Cheftrainer
Fingerzeig. Ab Pfingsten gibt der bisherige Co-Trainer Dirk Fischer  beim Frauenhandball-Dritlligisten TV Verl  die Richtung vor.  

 Nach Pfingsten beginnt der 38-jährige Wirtschaftsingenieur die Vorbereitung auf die Saison 2011/12, in der es erneut um den Klassenerhalt geht. Seine Feuerprobe hatte Fischer bestanden, als er die Verlerinnen im entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt zum Sieg über Haldensleben geführt hatte.

„Die Ruhe und Übersicht, die Dirk in diesem schweren Spiel bewahrt und gezeigt hat, war imponierend. Dazu kommt, wie er die Mannschaft auf den Gegner eingestellt hat,“, vertraut Marcus Tschackert, Teammanager des Frauenteams, dem neuen Trainer. Der gebürtige Paderborner kennt die Mannschaft gut und hat ihr Vertrauen sowie das des Vereins. „Entscheidend in den Gesprächen war, dass Dirk Fischer bereit ist, mit uns neue Wege zu beschreiten. Und er wird neue, andere Akzente setzen, die der Mannschaft gut tun werden“, erläutert Tschackert.

 Von der neuen Handschrift und neuen Chancen für alle Spielerinnen erhofft sich das Umfeld des Verler Drittligateams viel. „Sein Job ist, dass er die Luft, die noch im Kader ist, herauskitzelt“, sagt Tschackert. Dazu gehört, Spielerinnen auf neuen Positonen einzusetzen und für junge Spielerinnen Signale zu setzen. Bei seinem laut Tschackert „kooperativen Führungsstil bei gleichzeitiger Durchsetzungsfähigkeit“ habe Fischer bereits einige Talente erkannt und gefördert.

 Dirk Fischer wird vorerst ohne Co-Trainer arbeiten, der Rest des sechsköpfigen Teams um die Mannschaft herum, angefangen von Fitnesscoach Marcel König bis zu Tschackert, macht weiter.

In Sachen Kader-Ergänzung tut sich wenig. „Die sportliche Entscheidung ist bei uns ja sehr spät gefallen“, bedauert Tschackert Immerhin hat Birgit Westernströer mittlerweile ihr Zusage für ein weiteres Jahr gegeben, sodass der TV Verl bis auf die Abgänge der Torfrauen Romy Fischer und Katharina Schockenhoff zusammenbleibt.

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