Dominik Jansen steht vor dem Neuaufbau
Bild: Hoheisel
Vier Neue sind schon da: Trainer Dominik Jansen (v. l.) mit seinen Neuzugängen Athanasios Tirovouzis, Torwart Niklas Gaigalat, Konstantinos Gkaravelis und Kamil Belen. Gemeinsam wollen sie das ramponierte Image der zweiten Mannschaft des SC Wiedenbrück aufpolieren.
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 „Dass es eine schwierige Aufgabe wird, war mir bewusst. Aber ich hatte schon gehofft, dass es zu diesem Zeitpunkt etwas mehr Spieler sein würden“, sagt Dominik Jansen am Dienstagabend, kurz vor dem Training. Wenig später trudeln nach und nach seine Spieler ein – zumindest die, die er schon zur Verfügung hat. Denn der Kader umfasst nach einem Radikalumbruch bislang erst zehn Mann – und drei davon sind noch im Urlaub. „Ich führe aber viele Gespräche. Einige Spieler sind aktuell noch in der Entscheidungsphase“, erklärt Jansen.

Image hat sehr gelitten

Nur mit Mühe und Not gelang der Wiedenbrücker Reserve am Ende der Saison der Bezirksliga-Klassenerhalt. Ein Großteil des Teams machte anschließend den Abflug. Dominik Jansen stand als Nachfolger von Christian Zagoglou und Robert Oral also fast mit leeren Händen da. Und das Image der zweiten Mannschaft des SCW hat durch all die Jahre, in denen stets von neuen Konzepten gesprochen wurde, nur um sie nach einem halben Jahr wieder umzuschmeißen, sehr gelitten. „Kann sein, dass es damit zu tun hat“, sagt Jansen zu seinen Problemen, anständiges Personal für den Neuaufbau zu finden.

„Besser sein als im letzten Jahr“

Doch der 34-Jährige, der in der Saison 2013/2014 die erste Garde des SC Wiedenbrück vor dem Oberliga-Abstieg rettete, will sich nicht mehr mit der Vergangenheit beschäftigen. Ihn kümmert nur das Jetzt. Und die Zukunft. „Ich glaube, dass wir hier richtig gut arbeiten können. Und die Jungs, die schon da sind, haben es bis jetzt überragend gemacht“, beteuert Jansen. Dass er in der kommenden Saison nicht direkt die Bezirksliga aufmischen wird, sondern sich zunächst eher nach unten orientieren muss, ist Jansen bewusst. „Wir wollen besser sein als im letzten Jahr“, skizziert er seine ersten Ziele.

Weitere Hintergründe zur zweiten Mannschaft des SC Wiedenbrück lesen Sie am Mittwoch, 20. Juli, in der „Glocke“.

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