Doppelschlag rettet Freckenhorst
Foto: Penno
Eindrucksvoll zurückgekämpft hat sich der TUS Freckenhorst mit Philip Schange (rechts) beim 3:3 im ersten Bezirksliga-Spiel der Saison gegen Mitfavorit Westfalia Soest.
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Mit Soest stellte sich ebenfalls ein Schwergewicht der Liga vor. Die Aufgabe war für die Gelb-Schwarzen also nicht einfach, zumal Soest von Beginn an Tempo machte. Das behagte dem TUS gar nicht, der immer wieder Fehler im Aufbau machte. Einen davon nutzte der dreifache Tor-schütze Mario Jurss in der vierten Minute zur 1:0-Führung. Auf der Gegenseite hätte Marian Brügger ausgleichen können, als er sich durchsetzte, aber das Leder am Tor vorbeischob (14.).

Nicht präzise genug

Das Spiel der Freckenhorster wurde allerdings nicht präziser. Soest lauerte weiter auf Fehler und wurde in der 36. Minute erneut beschenkt. Eine Flanke von links versenkte Mario Jurss. Nach dem Wechsel erhöhten die Hausherren das Risiko, entblößten die Abwehr und versuchten mit hohen Bällen zum Erfolg zu kommen. „Das ist zwar nicht meine Philosophie, war aber die einzige Möglichkeit, um noch zum Erfolg zu kommen“, erklärte Franz-Pohlmann. Zunächst schien seine Taktik aufzugehen.

Schubert verkürzt

Fünf Minuten nach der Pause verkürzte Stan Schubert auf 1:2. Der TUS war am Drücker, Soest konnte sich kaum noch befreien. Eine Viertelstunde vor Schluss wurden die Gesichter am Feidiek aber lang und länger. Torwart Hart wehrte zwar einen Schuss noch ab, doch der prallte vor die Füße von Jurss, der sich nicht lange bitten ließ. Der Jubel der Gäste war groß, doch die Rot-Weißen freuten sich zu früh. Ein Doppelschlag bescherte den Hausherren zumindest einen Punkt. Zunächst war Richard Beil erfolgreich (83.), ehe Finn Tünte das Leder aus 40 Metern ins Netz hämmerte (84.).

„Ich hatte meine Mannschaft gewarnt“

„Ich hatte meine Mannschaft gewarnt, dass mit den Soestern die umschaltstärkste Mannschaft der Liga auf uns wartet. Das haben sie unter Beweis gestellt. In Halbzeit zwei haben wir unser Spiel umgestellt, da wurde es besser. Dennoch sorgte erneut ein Fehler fast für das Aus. Dass wir dennoch einen Punkt geholt haben, spricht für die Moral“, sagte Freckenhorsts Trainer Franz-Pohlmann. Er fügte hinzu: „Ich weiß nicht genau, ob ich glücklich sein soll, einen Punkt geholt zu haben, oder traurig, zwei Punkte verschenkt zu haben.“

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