Drei Teams im Kampf um den Klassenerhalt
Bild: Rollié
Die BSV-Akteure Michael Zahorodnyj und René Horstmann (v. l.) benötigen zwei Siege aus zwei Spielen sowie die Hilfe der Konkurrenz, um das "Wunder von Beckum" wahr werden zu lassen.
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Beckumer SV: Für die Beckumer gilt „Alles oder Nichts“. In den verbleibenden zwei Spielen beim Tabellenführer Hassel und zum Abschluss daheim gegen den Vierten Roxel muss der Vorletzte jeweils gewinnen, um die sechs Punkte Abstand auf den ersten Abstiegsplatz zu egalisieren.

Zudem benötigt die BSV die (unfreiwillige) Mithilfe von mindestens zwei Teams. Die mit einem Zähler Vorsprung vor den Beckumern auf dem ersten Abstiegsplatz rangierende Hammer SV II darf mindestens in einem Spiel nicht die volle Punktzahl einfahren. Obendrein müssten der Zwölfte BV Brambauer-Lünen oder der punktgleiche 13. SV Dorsten-Hardt ihre ausstehenden Partien in Stuckenbusch (Tabellen-3.) und gegen Sinsen (2.) respektive im Fall von Dorsten Hardt gegen Burgsteinfurt (11.) und in Haltern (10.) allesamt verlieren, damit die BSV-Rettung gelingt.

Viele Konjunktive, die die Schwierigkeit der Mission verdeutlichen. Immerhin spricht die vergleichsweise gute Tordifferenz für Beckum.

Vorwärts Ahlen:  Die Kicker vom Lindensportplatz haben als 14. vier Punkte Rückstand auf die Nichtabstiegszone und spielen noch beim Tabellendritten Lohauserholz und zum Schluss gegen den ebenfalls gefährdeten VfL Sassenberg, der als Zwölfter wie der 13. Lippstadt II die erwähnten vier Zähler besser dasteht als die Ahlener. Im Optimalfall könnte Vorwärts (-8 Tore) also sogar mit einem Sieg und einem Remis über das Torverhältnis die Klasse halten, sofern Lippstadts Reserve (-7) gegen Liesborn und bei Rhynern II und/oder Sassenberg (-3) gegen Rhynern II und im direkten Duell in Ahlen nur noch verlieren und einige Treffer mehr kassieren.

Westfalen Liesborn:  Vergleichsweise komfortabel ist die Lage der Elf von der Liese. Holt sie aus den Begegnungen in Lippstadt und gegen den Türkischen SC Hamm zum Abschluss noch einen Punkt, spielt sie auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga. Nur zwei Niederlagen sollte das Bellenhaus-Team unter allen Umständen tunlichst vermeiden, weil sein Torverhältnis (-15) aufgrund vieler Gegentreffer eine echte Hypothek ist.

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