Druck auf die Nahtstellen
Bild: Nieländer
Durchsetzen wollen sich Maximilian Stöckmann (Mitte) und die Verbandsliga-Handballer der TSG Harsewinkel am Wochenende in Nordhemmern.
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 „Wir haben auch in Rödinghausen bewiesen, dass wir gegen eine offensive 3:2:1-Abwehr bestehen können“, erklärte TSG-Trainer Hagen Hessenkämper zuversichtlich.

Gewarnt ist die TSG vor dem Gegner aber dennoch. Im vergangenen Jahr ging die TSG immerhin als Tabellenführer in Nordhemmern mit 23:36 unter. „LIT ist kein übermächtiger Gegner, bei dem wir mit schlotternden Knie antreten müssen. Im Rückspiel haben wir nur mit zwei Toren Unterschied verloren“, sagt Hessenkämper.

Allerdings ist für Harsewinkels Trainer klar, dass seine TSG von Beginn an das Tempospiel der Gastgeber unterbinden muss. „Die haben sehr viele junge, schnelle und gallige Spieler, die wir nicht zu leichten Torchancen kommen lassen dürfen“, erklärt Hessenkämper und fordert von seinen Spielern deshalb ein schnelles Umschalten von Angriff auf Abwehr sowie eine gute Chancenverwertung.

„Wenn wir den Ball schnell laufen lassen und Druck auf die Nahtstellen ausüben, haben wir eine gute Chance, wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Allerdings müssen wir auch über die gesamte Spielzeit konzentriert arbeiten“, so Hessenkämper.

Positiv stimmt den TSG-Trainer die Tatsache, dass alle Spieler fit sind und auch die Fingerverletzung von Manuel Mühlbrandt weiter abklingt. „Die ist noch nicht komplett ausgeheilt, aber Manuel ist schmerzfrei“, freut sich Hessenkämper, wieder auf den großgewachsenen Rückraumspieler bauen zu können.

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