Druckspiel entscheidet zugunsten der ASG
Abräumer: Thorsten Szymanski traf zweistellig in Augustdorf.

„Wir haben aus einer stabilen Abwehr heraus mit einem guten Torhüter gespielt, deshalb war der Sieg nie gefährdet“, war Bertow mit der Leistungssteigerung seines Teams zufrieden. Von Beginn an legten die Gäste vor und setzten sich über 5:2 (10.) und 9:4 (18.) auf 11:4 (20.) ab. Die HSG konnte zwar verkürzen, doch die Gäste gingen mit einer komfortablen 14:9-Führung in die Pause. Vor allem der Rückraum zeigte sich stark verbessert.

 „Wir sind mehr in die Tiefe gegangen und haben die Eins-Gegen-Eins-Situationen gesucht. Dadurch haben wir viel Druck aufgebaut“, analysiert der ASG-Coach. Dadurch hatte Kreisläufer Thorsten Szymanski mehr Raum und konnte sich nach guten Anspielen immer wieder in Szene setzen. Auch nach dem Seitenwechsel dominierte die ASG das Spiel.

Bis auf 19:10 (40.) wuchs der Vorsprung an, doch im Angesicht des sicheren Sieges machte sich der Schlendrian im ASG-Spiel breit. So konnten die Gastgeber zum 16:20 (45.) und 21:24 (55.) verkürzen. An der 23:26-Niederlage konnten sie jedoch nichts mehr ändern. Unterm Strich hätte der Erfolg deutlicher ausfallen müssen. Chancen waren genug da. Allein zehn Siebenmeter hatte die ASG-Sieben durch ihr druckvolles Spiel herausgeholt, doch nur fünf fanden den Weg ins Tor.

 „Das war natürlich nicht gut“, kritisiert der Spielertrainer. „Vieles hat gut geklappt, aber einiges nicht. Daran werden wir in der nächsten Woche arbeiten.“ Denn am Freitag kommt es zum Top-Spiel in der Ebert-Halle. Dann ist der Aufstiegsfavorit Nummer eins LIT Handball NSM zu Gast.

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