Egal wie: Zweckel heiligt die Mittel
Julius Richter laboriert an einer Zerrung und fällt beim SV Zweckel aus.

 Kein Verstecken hinter dem Trainerduo, hinter den Verletzungen von Richter (Zerrung) und Vasiliou und keine Klagen, dass einige Spieler noch nicht wieder auf 100 Prozent sind. „Völlig egal, ob wir gegen Zweckel, Dornberg oder Rödinghausen spielen, jetzt müssen die Spieler mal zeigen, ob ihre Ansprüche gerechtfertigt sind“, macht Krug klar, dass Zweckel am Sonntag die Mittel heiligt. Egal wie, drei Punkte müssen her.

 Ausgerechnet beim Aufsteiger, der nach einem bescheidenen Start mit nur einem Sieg in sieben Spielen nun nach Umstellung auf ein 4-1-4-1 eine Serie von sieben „Dreiern“ hinlegte. „Toll, dann fahren nicht einmal als Favorit dahin“, sieht der Manager auch keinen Druck fürs Team – außer dem, den er selber macht.

In den letzten beiden Partien bis zur Winterpause müssen wenigstens noch drei Punkte herausspringen, sonst kann RW Ahlen alle seine hochfliegenden Pläne gleich wieder abhaken. Auf dem bekannt schwer spielbaren Platz in Zweckel können sie ja schon mal anfangen. „Wir brauchen elf Einzelkämpfer, die alles niederwalzen“, weiß auch Trainer Carlos Castilla, dass gepflegter Fußball nicht angesagt ist. Für den gesperrten Baumbach kann wieder Wilms Dell’Unto einspringen, Niemeier soll wieder eine größere Rolle in der wackeligen Abwehr spielen, und auch Birdir sollte ohne Richter seine Chance bekommen.

Und dann lockt Krug auch noch Greco aus der Reserve. „Soll er es uns doch mal zeigen. Drei Tore am Sonntag, und wir behalten ihn“, ist der Sportchef ganz pragmatisch und scharf darauf, dass die Jungs „nach der Nichtleistung“ letzten Sonntag endlich ihre Pflicht erfüllen.

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