„Ein Aushängeschild für die Stadt“
Bild: Hoheisel
Bereit zum Anstoß: Roger Golücke hockt am Mittelkreis des neuen Kunstrasenplatzes von RW St. Vit.
Bild: Hoheisel

 „Keine Ahnung, was es da für Superlative gibt“, sagt Roger Golücke und rätselt auch mehrere Tage nach der Einweihung des Sportplatzes noch vor sich hin. „Gänsehaut wäre noch untertrieben“, sagt der zweite Vorsitzende von RW St. Vit, der einen Teil der Verantwortung über das Projekt an der Kleestraße als Bauleiter in den Händen hielt. Alle Spieler des Clubs aus dem Vorort Rheda-Wiedenbrücks, von den Minis bis zur ersten Senioren-Garde, standen an besagtem Freitagabend im Mittelkreis, zählten lauthals von Zehn herunter, ehe die sechs Masten am Rand des Kunstrasenplatzes ihren Dienst aufnahmen und wahrhaftig Licht ins Dunkel brachten.

Kunstrasen in einwandfreiem Zustand

Eine Woche später regnet es schon wieder – oder immer noch –in Strömen, doch an diesem Freitagvormittag sind weder Fußballer noch Gäste an der Kleestraße. Während der Parkplatz, der Anfang 2015 gepflastert werden soll, von Pfützen durchtränkt ist, befindet sich der Kunstrasen in einwandfreiem Zustand. Ein wenig glitschig vielleicht, aber das gehört sich wohl so – ist ja Fritz-Walter-Wetter. Das verdeutlicht den Stellenwert, den die neue Sportanlage für RW St. Vit hat.

Nicht mehr auf Hilfe angewiesen

Auf dem alten Naturrasenplatz schräg gegenüber ist an Tagen wie diesen nicht an Fußball zu denken. Und anstatt sich deshalb jetzt die Köpfe über Ausweichmöglichkeiten zu zermartern, hat der Verein bereits jetzt die Trainingspläne für den Januar geschrieben. „Damit mussten wir bis zuletzt immer zum FSC und VfL Rheda gehen und um Zeiten auf deren Plätzen bitten“, erklärt Golücke. Einerseits froh, dass vor allem diese beiden Vereine sehr hilfsbereit waren, andererseits glücklich, dass diese Phasen der Vergangenheit angehören.

Weitere Hintergründe zum Bau der neuen Sportanlage von RW St. Vit lesen Sie am Samstag in der Rheda-Wiedenbrücker Ausgabe der „Glocke“.

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